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Catwoman (2004)

Filmbeschreibung:

Die schüchterne Patience Phillips arbeitet bei einem erfolgreichen Kosmetikkonzern. Zu ihrem Pech ist Patience zu aufmerksam, denn sie erfährt von den betrügerischen Machenschaften ihrer beiden Arbeitgeber. Diese räumen sie deshalb kurzerhand aus dem Weg. Ihre Leiche wird von einer Katze namens Midnight wieder zum Leben erweckt und als Patience aufwacht, ist sie nicht mehr sie selbst: Mit den Reflexen und vielen anderen Fähigkeiten einer Katze ausgestattet, lebt die nun selbstbewusste Patience – jetzt Catwoman – in Freiheit. Sie erkennt die Vorteile ihres neuen Lebens schnell und beschließt, ihrer Ermordung auf den Grund zu kommen. Doch sie erweckt schnell Aufsehen und wird in der Öffentlichkeit – nicht zuletzt dank ihrer Mörder, die weitere Morde auf Catwoman schieben – verfolgt. Auf der Suche nach ihren Mördern lernt Patience Tom Lone kennen, einen Detektiv, in den sie sich verliebt. Doch Dieser kommt ihrem Geheimnis bald auf die Schliche. Zum Trailer

Filmkritik:

Der Film Catwoman ist die Verfilmung zu Catwoman, die eine Nebenrolle der Batman-Comics ist. Doch von der Rolle in den Comics ist im Film kaum etwas wiederzufinden. Fans der Comicreihe werden tief enttäuscht gewesen sein, nachdem sie sich den Film angesehen haben. Denn sogar die Hauptfigur bzw. der Namensträger der Comics wird im Film noch nicht einmal erwähnt. Einzig und allein der Name, das Aussehen und die Eigenschaften von Catwoman sind übernommen worden. Im Prinzip kann ich von vorn herein sagen, dass der Film nicht mehr, als Halle Berry’s Kurven zu bieten hat. Auf diesen Aspekt scheinen die Produzenten sehr viel Wert gelegt zu haben, denn Halle räkelt sich bei jeder Gelegenheit vor der Kamera und peitscht in ihrem Lederoutfit durch die Luft. Das erinnert mich persönlich alles eher mehr an eine Domina anstatt an eine Katze. Die Handlung zum Film ist sehr schlecht. Zusammenfassen kann man das Ganze eigentlich in wenigen Worten: Eine Frau in einem Leder-BH sucht nach ihrem Mörder und verliebt sich in einen gutaussehenden Cop. Die Handlung hätte viel mehr Potenzial gehabt: Man hätte sich näher mit der “gespaltenen” Persönlichkeit von Patience beschäftigen können, denn diese war ja zu Beginn schließlich sehr schüchtern und tollpatschig. Ebenso hätte man mehr Aspekte von dem Comic, der schließlich als Vorlage galt, übernehmen können, um die Handlung etwas weiter auszubauen. Doch das wurde nicht gemacht und führt somit dazu, dass der Film handlungstechnis ziemlich wenig zu bieten hat. Die Darsteller hingegen schienen auf den ersten Blick perfekt, da ich diese, was das Talent angeht, ziemlich gut finde. Doch ich wurde enttäuscht – von Berrys gewöhnlich guten Leistungen ist hier nichts mehr vorzufinden, was wahrscheinlich an der Rolle selbst lag. Auch die anderen Darsteller konnten mich nicht voll überzeugen. Zur Kameraführung ist zu sagen, dass diese auffallend schlecht war und man diese besser zur Betonung der Stimmung hätte einsetzen können.

Filme-Blog Wertung: 3/10

Catwoman verdient sich drei magere Sterne. Diese erntet er dadurch, dass die Stimmung an einigen Stellen durchaus passend ist. Außerdem punktet der Film dadurch, dass der Schönheitswahn in ein schlechteres Licht gestellt wird, da ich persönlich selbst kein Fan davon bin. Doch ansonsten ist der Film eine reine Enttäuschung. Man bekommt nicht mehr zu sehen, als eine weniger spannende Handlung, die weder irgendwelche Höhepunkte aufweisen kann, noch einen fließenden Ablauf hat. Weitere Minuspunkte erntet der Film durch die Darstellung der Hauptfigur. Die Veränderung von Patience ist meiner Meinung nach zu plötzlich und letztendlich dominiert im Film die aufreizende Patience. Das ließ den Film für mich persönlich etwas zu oberflächlich erscheinen. Auch die Darsteller konnten nicht überzeugen, was man am besten an Halle Berry erkennen kann, die in diesem Film ihre bisher schlechteste Leistung vollbringt.

Filmfazit:

Catwoman zielt nur auf das Motto Sex Sells ab – Das war es aber auch wieder. Die Handlung ist schlecht und auch die Leistungen der Schauspieler ist unterdurchschnittlich. Der Film ist somit kein Muss. Die Ausnahme sind Leute, die Halle Berry in einem Leder-BH und mit einer Peitsche in der Hand sehen wollen.

Filmtrailer:

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