The Roommate (2011)

Filmbeschreibung:

In The Roommate geht es um die hübsche Sara Matthews, die gerade vor ihrem ersten College-Jahr steht. Am ersten Abend geht sie schon auf eine Party, auf der sie Tracy Morgan trifft, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Auf der Party lernt sie außerdem Stephen – den Schlagzeuger der Band, die gerade in dem Club auftritt – kennen. Als Sara bemerkt, dass Tracy gerade dabei ist, ihr Shirt auszuziehen, weil sie betrunken ist, nehmen Stephen und Sara Tracy mit auf ihr Zimmer. Schließlich geht auch Sara auf ihr Zimmer, wo sie ihre neue Mitbewohnerin Rebecca kennenlernt. Diese freundet sich schnell mit Sara an und Sara beginnt auch schnell ihr zu vertrauen. Doch plötzlich macht sich bemerkbar, dass  sie Sara alleine für sich haben will und dafür greift Rebecca auf alle erdenklichen Mittel zurück. Zum Trailer

Filmkritik:

Die Handlung von The Roommate wurde schon in zahlreichen Filmen durchgenommen und somit kann man bei dem Film nicht von einem Meilenstein in seinem Genre sprechen. Doch selbst seinem Genre wird The Roommate an den wenigsten Stellen gerecht, denn Spannung, wie man sie von Thrillern kennt, gibt es kaum und ebenso gibt es meiner Meinung nach zu wenige Schockeffekte. Selbst in den Szenen, in denen Blut geflossen ist – als bestes Beispiel die Szene, in der Rebecca Tracy angreift – wurde nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft. So ist es auch mit der Handlung, denn diese wird zwar nicht langweilig, jedoch ist die Spannung eher monoton und nachdem man sich den Film zu Ende angesehen hat, kann man sich als Zuschauer an kaum eine Szene erinnern, in der man sich gegruselt hat. Selbst das Ende, aus dem man wirklich etwas hätte machen können, ist einfach nur lächerlich. Das Ende kann man von der ersten Minute an vorhersehen, denn insgesamt bietet The Roommate keine großen Überraschungen. Auch Rebeccas Besessenheit Sara gegenüber ist von ebenso schnell zu erkennen. Die Drehbuchautoren haben sichtlich versucht, den Film etwas interessanter zu gestalten – durch Sara’s Beziehung zu ihrer verstorbenen Schwester – doch da sind die Drehbuchautoren meiner Meinung nach kläglich gescheitert, denn es hat nach einiger Zeit sogar genervt, immer wieder nur die Geschichte von Sara’s verstorbener Schwester vorgeführt zu bekommen. Die Wahl der Schauspieler war ebenfalls nicht sehr sinnvoll, da sich Rebecca und Sara sehr ähnlich sahen. Leighton Meester, die aus Gossip Girl bekannt ist, war für viele Zuschauer sicherlich ein weiterer Grund, sich den Film anzusehen, doch deren schauspielerische Leistung konnte auch nicht wirklich überzeugen. Vielmehr konnte Minka Kelly überzeugen, denn diese verkörperte die zu beginn ahnungslose Sara gut und man konnte ihre Entscheidungen auch stets nachvollziehen. 

Filme-Blog Wertung: 3/10

The Roommate verdient sich 3 Sternchen, da der Film nur an wenigen Stellen überzeugen konnte. Minuspunkte gab es für die Handlung, bei der es von Anfang bis Ende an Spannung gefehlt hat, sodass The Roommate noch nicht einmal seinem Genre gerecht werden konnte. Ebenso fällt auch das Ende negativ auf, da dieses – man kann es nicht anders sagen – primitiv war. Die Rollenverteilung war ebenso schlecht, da sich die beiden Hauptdarstellerinnen meiner Meinung nach zu ähnlich sahen. Die schauspielerische Leistung fällt ziemlich unterschiedlich aus, denn außer Minka Kelly konnten fast alle anderen Rollen nicht überzeugen. Somit wirkten die Hauptcharaktere an den meisten Stellen flach und uninteressant. Pluspunkte verdient sich The Roommate jedoch durch den gelungenen Soundtrack und die eher lockere Stimmung zu Beginn des Filmes. 

Filmfazit:

The Roommate wird seinem Genre an keiner Stelle gerecht und ist nur für Fans der beiden Hauptdarstellerinnen zu empfehlen, die jedoch nur zum Teil in ihren Rollen überzeugen können.

Filmtrailer:

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