The Hills have Eyes – Hügel der blutigen Augen (2006)

The Hills Have Eyes handelt von der Familie Carter, die mit ihrem Wohnwagen auf der Reise durch die Wüste von New Mexico ist. Während sie an einer abgelegenen Tankstelle auftanken, empfiehlt ihnen der Tankwart eine Abkürzung zu nehmen. Doch als sie sich auf dieser befinden, bleiben sie liegen und treffen auf einige Bergleute, deren Körper durch die atomaren Versuche völlig verunstaltet wurden. So war es auch kein Zufall, dass die Carters der Abkürzung folgten, denn die Mutanten, welche sich in den Minen aufhalten, haben einen Pakt mit dem Tankwart geschlossen, der nun ahnungslosen Reisenden die Abkürzung empfiehlt. Zum Trailer

Kritik:

Die Storys aus Horrorfilmen haben es meist schwer sich zu beweisen und so distanzieren sich, anhand des logischen Aufbaus der Handlung, gute Streifen eindeutig von Schlechten. Doch – The Hills Have Eyes – bewegt sich tendenziell zum Guten und trotzdem weisen Story und Hintergründe hier und da einige logische Lücken auf, weshalb der Film nicht mit exzellenten Horrorfilmen mithalten kann. Des Weiteren mag die Geschichte von – The Hills Have Eyes – ziemlich ausgelutscht sein, weil sich einige Drehbücher an diese Geschichte anlehnen: Eine Familie trifft auf Mutanten, die vom Atommüll über Generationen verändert wurden. Entscheidend ist jedoch die Tatsache, dass Regisseur Alexandre Aja seinen Charakteren Leben und Gefühle einhaucht: So geht kein Tod schmerzlos an ihnen vorbei. Dieses Phänomen ist im Horrorgenre zu einer Seltenheit geworden und somit kann das Remake sich mit dem Original aus dem Jahr 1977 messen und übernimmt einige Stärken des Horrorklassikers und setzt sogar ein paar moderne Züge. Die Kameraführung und die Effekte sind solide gestaltet und weisen nur kleine Mängel auf. Hier wurde ordentlich gearbeitet und Regisseur Alexandre Aja zaubert uns einige erschreckende Bilder auf die Leinwand, welche teils in der gekürzten Fassung entschärft wurden, die aber auch tendenziell dem Film die Spannung nicht nehmen. Des Weiteren führt der Horrorklassiker einige Kritikpunkte gegen die US-amerikanische Atompolitik an, welche dem Zuschauer unterbewusst vermittelt werden. Im Endeffekt ist The Hills Have Eyes ein wirklicher Horrorklassiker, der seinem Original alle Ehre macht.

Wertung: 7/10

The Hills Have Eyes punktet hauptsächlich durch seine solide Story, die zwar geringe logische Lücken aufweist, uns aber versucht glaubhafte Hintergründe zu vermitteln. Sieben Punkte für das gelungene Remake.

Fazit:

Ein gelungenes und sehenswertes Remake des Horrorklassikers aus dem Jahre 1977. The Hills Have Eyes hat einiges an Potential und kann mit den meisten Horrorfilmen von heute mithalten. Schauspielerisches Können und Hochspannung machen den Film zu einem unvergesslichen Erlebnis, welches einen nicht so schnell wieder loslässt.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: The Hills have Eyes
  • Erscheinungsdatum: 10.03.2006 (USA) & 23.03.2006 (D)
  • Laufzeit: 107 Min.
  • Genre: Horror
  • FSK: 18
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: 15.000.000$
  • Einnahmen: 69.570.032$
  • Regie: Alexandre Aja
  • Cast: Aaron Stanford, Kathleen Quinlan, Vinessa Shaw, Emilie de Ravin, Dan Byrd, Robert Joy, Ted Levine, Tom Bower, Billy Drago, Michael Bailey Smith, Laura Ortiz
  • Musik: tomandandy
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