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Red Dawn (2012)

1984 war das, als Amerika von den Russen eingenommen wurde. Die rote Armee schlug die Streitkräfte der Vereinigten Staaten damals vernichtend und hätte eine Terrorherrschaft etabliert, wenn die Invasoren nicht von einer Handvoll Schüler mit Guerillamethoden geschlagen worden wären. 2012 passiert wieder so etwas. Diesmal ist es Nordkorea, was in den USA einmarschiert. Aber keine Angst, liebe Leser, Kim Jong-Un ist nicht über Nacht verrückt geworden – das war er schon immer – und er hat auch nicht wirklich Amerika angegriffen. Viel eher ist dies die „Handlung“ von Red Dawn, dem 2012er Remake von Die rote Flut („Handlung“: siehe die ersten zwei Sätze). Fans von Popcorn-Action dürfen sich freuen, wenn es den bösen Koreanern an den Kragen geht. Thor Chris Hemsworth mimt den Anführer der Schüler-Rebellen, eben jene Rolle, die 1984 „Dirty Dancer“ Patrick Swayze übernahm. Interessanter Fact: Red Dawn ist schon seit über einem Jahr fertig, kommt allerdings erst jetzt raus, weil der eigentliche Aggressor – China – digital in die Nordkoreaner umgewandelt werden musste.

Kinostart: 27. Dezember 2012

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Alexandre Ajas Maniac (2012)

Frank ist eigentlich ein richtig netter Kerl. Er hält Frauen die Türen auf, bezahlt die Rechnung nach dem gemeinsamen Dinner und begleitet das Date bis zu ihrer Wohnung. Eine perfekte Partie eigentlich, hätte der Schaufensterpuppenhersteller nicht die Angewohnheit seine Herzdamen zu vergewaltigen, zu töten, zerstückeln und zu skalpieren, nur um anschließend eine weitere Schaufensterpuppe nach ihrem Vorbild zu modellieren. Kindheitstrauma und so. Erst als die hübsche Fotografin Anna in sein Leben tritt, versucht Frank seinen Umgang mit Frauen etwas zu verfeinern; er verliebt sich in Anna. Oh! Mein! Gott! Alexandre Ajas Maniac wird sowas von gut! Jeder der William Lustigs fieses Slasher-Original von 1980 nicht kennt, sollte es unbedingt nachholen. Wem eher der Sinn nach modernen Genre-Kino steht, macht mit Alexandre Ajas (ja, der Großmeister, der uns High Tension und das The Hills Have Eyes-Remake bescherte) Interpretation des Stoffs sicherlich nichts falsch – zumal er uncut bei uns ins Kino kommt! Maniac – Uncut! WTF! Da stört es dann auch nicht mehr viel, dass der Hobbit Elija Wood in die Rolle des psychopathischen Frank schlüpft. Das Wood auch fies und gemein kann, hat er ja bereits in Sin City gezeigt. Und das man ihm abnimmt, dass er ein netter Kerl ist, das glauben wir ihm auch mal.

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Kinostart: 27. Dezember 2012

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Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns (2012)

Die Barden University ist eine typisch amerikanische Schule – zumindest so, wie man sie aus Filmen kennt. Da gibt es die coolen Baseball-Teams, Cheerleader und die unvermeidlichen Tanzgruppen. Um eben jene geht es in Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns. Neuling Beca wird mitten hineingezogen in den „ultimativen Kampf“ zweier konkurrierender Gruppen und bringt den alles entscheidenden Vibe zum Sieg. Bis hierhin saublöd, aber der Trailer sieht echt lustig aus, scheint Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns kein bierernster Film wie High-School-Musical oder Street Dance zu werden, sondern selbige Tanzfilme gnadenlos zu verarschen.

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Kinostart 20. Dezember 2012    

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End of Watch (2012)

Cop-Filme spielen eigentlich immer in Los Angeles. Nahezu alle bekannten Cop-Filme, die in Los Angeles spielen sind auf irgendeine Art und Weise mit Regisseur David Ayer in Verbindung zu bringen. Zu Antoine Fuquas Training Day schrieb er 2001 das Drehbuch, Bei Dark Blue und Street Kings führte er Regie. Natürlich ist auch End of Watch auf Ayers Mist gewachsen. Der Thriller erzählt keine wirklich stringente Handlung, er begleitet die Beiden Polizisten Brian Taylor und Mike Zavala einfach bei einem „ganz normalen“ Tag im Einsatz. Wie sich das gehört natürlich mit ShackyCam und grobkörnigen Bildern, um ein möglichst großes Gefühl von Authentizität zu vermitteln. Taylor und Zavala stoßen bei ihren Ermittlungen freilich auf einen mexikanischen Drogenring und geschossen wird natürlich auch – Police Brutality und so… Ah ja, und natürlich spielt End of Watch wo? In Los Angeles, richtig.

Kinostart 20. Dezember 2012   

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Lola gegen den Rest der Welt (2012)

Lola steht vor ihrem großen Tag. Der Antrag ist gemacht, das Hochzeitkleid gekauft, die Freundinnen hibbelig – Lola heiratet! Zumindest geht sie zu Beginn von Lola gegen den Rest der Welt davon aus. Doch ihr Freund hat andere Pläne: Einen Tage vor der Hochzeit lässt er die Anfang 20-jährige sitzen. Lolas beste Freunde, Alice und Henry versuchen nun alles, um sie wieder auf die Beine zu bringen und positiv nach vorne zu schauen. Alices und Henrys Methoden jedoch sind äußerst fragwürdig: Stripclubbesuche, Online-Sex und hemmungslose Besäufnisse stehen auf der To-Do-Liste.

Kinostart: 13. Dezember 2012

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Apparition – Dunkle Erscheinung (2012)

Kelly und Ben, zwei unbedarfte College-Schüler, nehmen an einem Experiment teil. Sie wollen herausfinden, ob es wirklich paranormale Phänomene, sprich Geister, gibt. In Apparition – Dunkle Erscheinung - gibt es sie wohl wirklich, denn kurz darauf werden die beiden Schüler von übernatürlichen Wesen heimgesucht. Hände kommen aus Wänden und betatschen Kelly, Gegenstände rücken wie von Geisterhand hin und her und dämonische Schemen tauchen überall auf. Eigentlich wie immer also im Horrorland wäre da nicht das „Hände kommen aus Wänden und betatschen Kelly“-Ding. Da Ashley Greene (Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen), die das unbedarfte Girlie in Apparition – Dunkle Erscheinung – verkörpert, durchaus schwer nice anzusehen ist, könnte das einer der wenigen Gründe für den Erstling von Regisseur Todd Lincoln sein. Zugleich wirft es aber auch die Frage auf, ob Geisterhände aus dem Jenseits nichts anderes zu tun haben, als hotte Collegechicks zu befingern. Aber egal, Apparition – Dunkle Erscheinung – ist dank Greene der tollste Film des Jahrtausends. Unbedingt anschauen – zumindest die Szene, wo dämonische Hände die halbnackte…ich glaube, ihr wisst, welche ich meine… PS: Normal machen wir das ja bei “Jetzt im Kino!” nicht, aber anbei schon mal der Link zum Trailer des Streifens. Da ist besagte Szene drin! Ihr müsst also doch nicht ins Kino.

Trailer:

 

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Kinostart: 13. Dezember 2012

 

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Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (2012)

Peter Jackson hat’s wieder getan. Nach seiner Herr der Ringe-Trilogie verschlägt es den neuseeländischen Regisseur wieder zurück in Tolkiens Fantasy-Kontinent Mittelerde. Dabei folgt die Geschichte grob der Handlung der literarischen Vorlage „Der kleine Hobbit“, wird allerdings von Jackson noch mit einigen zusätzlichen Episoden und Handlungssträngen angereichert. Kein Wunder, denn wie würde sonst aus dem knapp 300-seitigen Büchlein eine neue Filmtrilogie werden. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – bildet dabei den Auftakt. Man begleitet den Hobbit Bilbo Beutlin, den Zauberer Gandalf den Grauen sowie 13 Zwerge bei ihrer Reise zu den Drachen Smaug, der das Königreich der Zwerge bedroht. Auf ihrer Expedition durch Spinnenwälder und Schicksalsberge begegnet der Hobbit der Kreatur Gollum, die einen ganz besonderen Schatz beherbergt. Die Herr der Ringe-Trilogie gilt unter Fantasyfans als Meilenstein des Genres, es bleibt abzuwarten, ob Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – die Fackel weiterhin hoch halten wird.

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Kinostart: 13. Dezember 2012

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Anna Karenina (2012)

Leo Tolstois „Krieg und Frieden“ ist für euch kalter Kaffee? Dann versucht es doch mal mit Anna Karenina, dem zweit bekanntesten Werk des russischen Realismus von Tolstoi. Wer zu lesefaul ist, sich durch die knapp 1.000 Seiten zu ackern, findet vielleicht Gefallen an der Verfilmung des Stoffes. Das Kostümdrama von Joe Wright (Abbitte, Stolz und Vorurteil), welches im Theaterspiellook inszeniert wurde, dreht sich um Ehre, Ruhm und Macht in der russischen Aristokratie im 19. Jahrhundert. Anna Karenina (Wrights Stammschauspielerin Keira Knightley) stürzt sich aus Frust über ihren gefühllosen Mann in eine Affäre mit einem deutlich jüngeren.

Kinostart: 06. Dezember 2012

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Ralph reichts (2012)

Wario und Bowser aus Super Mario, Zangief aus Street Fighter, Albert Wesker aus Resident Evil und Liquid Snake aus Metal Gear Solid – Computerspielbösewichte sind mittlerweile anerkannter Teil der Popkultur und manchmal sogar bekannter als die eigentlichen Helden selbst. Doch oft genug stehen sie im Schatten des Helden. So auch im Falle von Ralph, dem Opponenten von Fix-it Felix. Ralph jedoch ist eigentlich ein ganz netter Kerl, den nur die Programmierer in die Rolle des Bösen steckten. Ralph entscheidet sich aus der Videospielwelt auszubrechen und gut zu werden. Ralph reichts scheint ein amüsanter Animationsspaß von Disney zu werden. Alle Nerds, die bei der Nennung von diversen Spieleklassikern feuchte Augen bekommen, können ihn sich ebenso anschauen wie deren Nachwuchs. Aber auch Humorfreunde könnten auf ihre Kosten kommen, führte doch Rich Moore (Futurama, Die Simpsons) Regie.

Kinostart: 06. Dezember 2012

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7 Psychos (2012)

Martin McDonagh wäre gerne so wie Quentin Tarantino oder Guy Ritchie. Er würde gerne ebenso schmissige Gangsterklamotten drehen, wie die beiden Koryphäen des Genres. Mit Brügge sehen…und sterben und The Guard – Ein Ire sieht schwarz - hat er zwar einige Achtungserfolge verbuchen können, richtig erfolgreich waren aber beide nicht. Vielleicht klappt es ja mit 7 Psychos, der neuesten schwarzen Komödie McDonaghs. Der Engländer erzählt die Geschichte von sieben abstrus, chaotischen Kleinkriminellen, die sich entweder mittels Hundediebstahl, glücklosem Drehbuchschreiben oder sonstigem Quatsch über Wasser halten, bis sie eines Tages auf einen Psycho stoßen, der ihnen ordentlich die Hölle heiß macht. Genug Stars fährt McDonagh schon mal auf. Colin Farrell, Woody Harrelson, Christopher Walken, Sam Rockwell, Olga Kurylenko und viele mehr spielen mit.

Kinostart: 06. Dezember 2012

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