REC (2008)

Der Film handelt von einem Fernsehteam, dessen Plan es eigentlich war, ein Feuerwehrteam auf Schritt und Tritt zu verfolgen und zu interviewen. Was jedoch wirklich geschieht ist ein Horror Szenario der ganz besonderen Art. Ein vermeintlich harmloser Einsatz, wie es vorerst scheint. Die Feuerwehrmannschaft hat den Auftrag eine Frau aus ihrem Haus zu holen. Was sie hat ist unklar. Doch kurz nachdem das Team das Haus betreten hat, wird dieses von einer Spezialeinheit abgeschottet und es gibt kein entrinnen für die Gruppe. Und als wäre das noch nicht genug, werden sie auch noch attackiert. Doch von was? Zum Trailer

Kritik:

Der komplette Film wurde mit einer einzigen Kamera gedreht, was ihn immer wieder aufs neue spannend gestaltet und für Schockmomente der extra Klasse sorgt. Jedoch kommt er gerade deswegen an vielen Stellen auch extrem preiswert produziert herüber, was sich jedoch zu genüge durch den wirklich schon fast gigantischen Erfolg des Films mehr als bezahlt macht. Des Weiteren ist die Idee, sowie die Umsetzung der Story eine völlig neue, naja, zumindest fast völlig neu, denn der Vorreiter der One Shot Filme war der amerikanische Film Cloverfield und die Macher von [REC] waren sicher auch der Meinung: Wenn die Idee gut funktioniert, warum nicht auf den Zug aufspringen und etwas billiges produzieren, was einen übermäßigen Erfolg verzeichnen kann. Besonders letzteres ist ihnen allemal gelungen.

Wertung: 7/10

Ein absolut gelungener Horror-Thriller, wie ich finde. Jedoch gibt es auch hier wieder geringe Abzüge für die – ab und zu – extrem verwackelte Perspektive, die an vielen Stellen für enorme Verwirrung sorgen kann (ebenso wie die hin und wieder zu Neige gehende Batterie der Kamera, wodurch der Betrachter wortwörtlich im Dunkeln steht). Allerdings muss man wirklich die Arbeit des Kameramannes zu schätzen wissen, da dieser viele Szenen wieder und wieder filmen musste, um den perfekten Blickwinkel für jede Kulisse einzufangen.

Fazit:

Der Film überzeugt besonders durch die Momente, bei denen sich selbst eingefleischte Fans des Genres erschrecken werden. Wer also nicht so auf die etwas härteren Schockmomente steht, der sollte sich lieber das amerikanische  Remake dieses Films ansehen, welches mich leider nicht wirklich überzeugen konnte, nachdem ich das Original bereits kannte. Remake: “Quarantaine”.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: [REC]
  • Erscheinungsdatum: 23.11.2007 (E) & 17.03.2008 (D) & 14.07.2009 (USA)
  • Laufzeit: 80 Min.
  • Genre: Drama, Horror, Thriller
  • FSK: 16
  • Produktionsland: Spanien
  • Produktionskosten: 1.500.000$
  • Regie: Jaume Balagueró, Paco Plaza
  • Cast: Manuela Velasco, Vicente Gil, Pablo Rosso, Ferran Terraza, Claudia Font, Manuel Bronchud, Martha Carbonell
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2 Antworten auf REC (2008)

  1. Patrick sagt:

    Richtig guter Film. Habe ihn damals mit Kopfhörern gesehen, und ich muss sagen, ich habe mich wirklich erschrocken, und ich finde, so muss das in einem Horror-Film sein.

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  2. Leonie sagt:

    Der Film ist gut, mal eine andere Geschichte im Gegensatz zu diesen ganzen “Teenies gehen in den dunklen Wald, werden von irgendwem oder was gejagt&abgeschlachtet” Filmen! Das ist soweit ich weiß, der erste Horrorfilm bei dem ich mich erschrocken hab&das will was heißen :D;)

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