Männertrip (2010)

Aaron Green ist ein kleiner Fisch in einem Plattenlabel, doch eines Tages bekommt er eine Chance. Die Chance, die ihm endlich die Anerkennung schenkt, die er verdient hat. Aaron muss den britischen Rockstar Aldous Snow nach L. A. heil überführen, doch dies ist leichter gesagt als getan, denn der Comeback-Rockstar lässt keine Party sausen und Aaron muss so den Babysitter für einen Rockstar spielen. Werden die beiden es nun rechtzeitig schaffen, zum Comeback-Konzert zu kommen und wird Aldous sein Leben endlich in den Griff bekommen oder wird Aaron endlich seinem Mann stehen und endlich mal auf den Putz hauen? Zum Trailer

Kritik:

Männertrip oder eher bekannt als Get Him to the Greek. Leider konnte ich dem Film so gar nichts abgewinnen, was vermutlich daran lag, dass mir Hauptdarsteller Russell Brand (Zwölf Runden) einfach zu unsympathisch vorkam. Am Anfang noch voller Hoffnung, konnte ich sogar über kleine billige Witze lachen, doch dies sollte sich schnell ändern, denn ein schlechter Witz jagte den nächsten. Völlig abgedreht? Ja, das ist der Film allemal, was manchmal auch wirklich urkomisch sein kann, doch so richtig wollte der Funke bei mir nicht überspringen, dabei bin ich ein Liebhaber von Road Trip-Filmen und Männertrip sollte ich eigentlich auch lieben. Gefehlt hat einfach dieses typische Road-Trip-Feeling, nach dem Motto, alles geht schief, was nur schief gehen kann und immer kommt es noch schlimmer, als man dachte. Die Stimmung ist oftmals im Keller, hat aber deutliche Höhen, aber dies reicht in meinen Augen eben nicht, um mich völlig vom Hocker zu reißen. Jonah Hill (Grandma’s Boy, The Jacket) in der Rolle als Babysitter für den abgedrehten und innerlich zerrissenen Rockstar spielt hingegen seine Rolle recht souverän und konnte auch überzeugen. Ich kann nicht genau sagen, was mich an Männertrip genau gestört hat, aber Fakt ist, dass es dem Film in meinen Augen an etwas mangelt. Viel kann ich zu Männertrip nicht mehr sagen, in meinen Augen kommt der Film an ähnliche Roadtrip-Filme wie, Eurotrip oder Road Trip: Beer Pong auf keinen Fall heran.

Wertung: 3/10

Nach einer gewissen Zeit kommt Männertrip dann endlich in Schwung, doch der Spannungsbogen bzw. die Witze-Skala ähnelt eher einer Achterbahnfahrt, anstatt sich dem Höhepunkt immer mehr zu nähern, folgen flache Witze, schlechte Schauspieler und eine langweilige Story, die nicht gerade die besten Trümpfe sind. Männertrip hat somit auch keine guten Karten. Ab und an landet Männertrip einen Treffer und brennt sich gerade mit ein paar lustigen Szenen in die Köpfe der Zuschauer, doch für mich ist dies nicht ausreichend genug, Gefallen an dem ganzen Spektakel zu finden. Männertrip war für mich nicht wirklich amüsant und dabei konnte die völlige Abgedrehtheit von Hauptcharakter Aldous Snow auch nichts rütteln, sondern sie war irgendwann einfach nur noch nervenaufreibend. Die Menge der Filme, die so versaut, obszön und ausgeflippt sind, ist schon gar nicht mehr überschaubar, dabei lässt sich über Männertrip genau das Gleiche sagen, denn dem Film mangelt es offensichtlich an einem Konzept, oder vielmehr an Struktur. Drei von zehn Sternchen verdient sich der Streifen auf jeden Fall, aber auch nicht mehr.  

Fazit:

Männertrip ist wohl der erste Roadtrip-Film, den ich nicht mochte. Ausgeflippte Charaktere und wenig Struktur, sowie flache Witze scheinen hier an oberster Stelle zu stehen.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Get Him to The Greek
  • Erscheinungsdatum: 04.06.2010 (USA) & 02.09.2010 (D)
  • Laufzeit: 109 Min.
  • Genre: Komödie
  • FSK: 12
  • Produktionsland: USA 
  • Produktionskosten: 40.000.000$
  • Einnahmen: 91.261.479$
  • Regie: Nicholas Stoller
  • Cast: Russell Brand, Rose Byrne, Tyler McKinney, Zoe Salmon, Lino Facioli, Lars Ulrich, Mario López, Pink, Billy Bush, Kurt Loder, Christina Aguilera, Colm Meaney, Ray Siegle, Chad Cleven Jonathan Chris Lopez, Vero Felice Monti, Danny O’Leary, Jonah Hill, Elisabeth Moss, Aziz Ansari, Sean Combs, Kali Hawk, Nick Kroll, Brandon Johnson, Ivan Shaw, Ellie Kemper, Jake M. Johnson, Da’Vone McDonald, Derek Resallat, Karl Theobald, Dinah Stabb, Greg Sekweyama, Jamie Sives, Tom Felton
  • Musik: Lyle Workman
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4 Antworten auf Männertrip (2010)

  1. Rohash sagt:

    Der Film ist sehr voraussehbar, viel lachen musste ich auch nicht, habe besseres erwartet. Mit einer der langweiligsten Filme die ich kenne…

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    • Patrick sagt:

      Puh, und ich dachte schon, ich werd alt und habe meinen Humor verloren… Aber schön, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht

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  2. Hiroaki sagt:

    hm, ich kann mich nun auch nicht mehr an alle einzelheiten vom film erinnern, aber ich habe noch so im gedächtnis, dass er durchaus lustig war
    3/10? das schreit nach einer revidierten rezension!! naja zumindest nach meiner meinung :p

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    • Patrick sagt:

      :D findest du? Also mein geschmack war das überhaupt nicht, ich konnte keine sympathie für die Hauptrolle(n) gewinnen und ich war auch irgendwann nur noch genervt vom 08/15 Storyhandling, oder die nervende Art von Rockstar Aldous Snow..

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