Insidious (2011)

In dem Hause Lambert gehen ungewöhnliche Dinge vor sich und als ihr Sohn Dalton ins Koma fällt, verschlimmern sich die Dinge so stark, dass seine Mutter bereits fremde Gestalten im Haus sieht. Die Eltern sind ratlos und es vergeht ein Monat nach dem Anderen, bis Renai es nicht mehr aushält und ihren Mann bittet sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung zu machen. Angekommen im neuen Heim findet die Familie Lambert immer noch keine Ruhe und wird weiterhin von den dunklen Gestalten tyrannisiert. In dieser ausweglosen Lage schaltet sich Josh’s Mutter dazu und bittet eine alte Freundin, die Familie von diesem schrecklichen Fluch zu befreien. Doch welches Familiengeheimnis dabei ans Licht kommt, ist mehr als erschreckend. Zum Trailer

Kritik:

So muss ein guter Horrorstreifen sein, die Macher von Paranormal Activity haben eben ein Händchen dafür, den Zuschauer so richtig zu erschrecken. Wo Paranormal Activity noch ganz harmlos wirkte, da ist Insidious ein wahres Grauen. Der Streifen hat ein unglaublich wirksames Intro, welches meiner Meinung wirklich gut gelungen ist. Als Insidious beginnt, wird es ruhig und es dauert auch einige Zeit, bis endlich Stimmung auf kommt. Doch während die Einleitung noch voller Vorfreude mit ein paar gruselige Szenen ist, so wünscht man sich im Hauptteil endlich den Abspann zu erblicken. Leider auch ein Manko von Insidious, denn der Streifen braucht ein wenig Zeit, um in Fahrt zu kommen und nervt den Zuschauer vorerst mit typischen Geisterkram, wie Bücher fallen aus dem Regal, Türen bewegen sich, oder ein Schatten ist zu sehen. Doch einmal an Geschwindigkeit zu genommen, lässt sich die Achterbahn nicht mehr stoppen. Regisseur James Wan zeigt hier einmal wieder, zu was er fähig ist, denn Spannung wird man in Insidious nicht vermissen. Die Story ist leider zum Ende hin weniger verzwickt gestaltet, als zu Beginn, und ist damit wesentlich durchschaubarer. Dies ist meiner Meinung nach auch der einzige Krititpunkt, den ich an Insidious auszusetzen habe, da der Film seinem Genre wirklich gerecht wird und dabei sogar ein (neues) Konzept bietet, welches in dieser Form noch nicht gezeigt wurde. Obwohl man zu Beginn vielleicht das Vorurteil hat: „Nicht schon wieder ein Poltergeist-Film“. Doch was Wan – Der Macher von Saw und Paranormal Activity – uns hier auf die Leinwand zaubert, ist mehr als verblüffend. Mit einen Budget von gerade einmal 1,5 Mio. $ spielte der Film bist dato mehr als das fünffache in die Kassen wieder ein und nicht nur, dass Insidious mit einigen klassischen Schockern überzeugen kann, sondern auch mit Darstellern, die ihre Rollen wie im wahren Leben ausleben dürfen punktet der Film. Dennoch muss man anmerken, dass die Charaktere sehr klischeehaft wirken. Vor allem daran zu erkennen, dass oftmals eine Familie von Geistern geplagt wird, letzten Endes Hilfe bei einer spirituellen Person sucht bzw. findet und wer ist der Einzige, der an diesen ganzen „Unfug“ nicht glaub? Richtig, der Ehemann. Erinnern wir uns an Filme, wie Shutter oder Paranormal Activity, so erkennen wir, dass nicht nur dort dieses Klischee bereits zum Einsatz kam, sondern auch in Insidious seinen Platz findet. Zum Schluss muss ich einfach anmerken, dass Insidious ein Film genau nach meinem Geschmack ist und für mich ein absoluter Filmtipp ist, vermutlich auch der Horrorfilm 2011, der mich seit langen wieder richtig schocken konnte.

Wertung: 8/10

Insidious hat nicht nur überzeugende Darsteller, sondern auch glaubwürdige Charaktere. Doch nicht nur dass, in Insidious greifen die einzelnen Elemente wie ein Uhrwerk zusammen und das Resultat ist einfach erschreckend – Im wahrsten Sinne, des Wortes. Insidious bietet neben den zahlreichen Gruselmomenten auch noch eine angemessene Story, die prinzipiell dazu vermag, als ausgelutscht angesehen zu werden, aber an dieser Stelle muss man einfach sagen, dass James Wan selbst die tausendfach kopierten Konzepte immer noch interessant wirken lässt. Leider hapert es in der Story gegen Ende, doch auch hier schafft Wan durch ein(e) mehr oder weniger verblüffende(s) (W)Ende den Ausgleich. Demnach vergebe ich an Insidious acht von zehn Nachtwander-Sternchen.

Easter Egg:

Das Gesicht der Jigsaw-Puppe findet man in der Schule an der Tafel.

Das Ende: Spoilergefahr

Josh hat sich wohl letzten Endes von der Frau in dem Brautkleid überrennen lassen und den Kampf verloren. Für mich sehr verblüffend, dass der Dämon nicht schneller war, als die alte Frau. Leider lässt James Wan uns mit so vielen offen Fragen zurück, dass jeder selbst spekulieren muss, wie es nun weiter geht, und ob es überhaupt nun weiter geht.

Info:

Offiziell spricht nichts gegen einen zweiten Teil von Insidious, denn auch das Ende lässt genügend Freiraum, um einen zweiten Teil zu drehen. Doch nicht nur das offene Ende spricht dafür, sondern auch die Einspielergebnisse, die rasant in die Höhe steigen.

Astralprojektion:

Dieses Phänomen gibt es wirklich. Diese außerkörperliche Erfahrungen treten oftmals bei Zuständen auf, in denen der Körper sich in Todesangst, Drogeneinfluss, Schlaf, Koma, Ohnmacht usw. befindet. Im Internet liest man sehr viel über Menschen, die von ihren Erfahrungen von der Astralprojektion erzählen.

Fazit:

James Wan setzt nach Paranormal Activity noch einmal einen drauf und zaubert einen Schocker auf die Kinoleinwand, den man sich besser nicht alleine ansehen sollte. Insidious ist bzw. wird wohl der Gruselfaktor in 2011.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Insidious
  • Erscheinungsdatum: 01.04.2011 (USA) & 21.07.2011 (D)
  • Laufzeit: 102 Min.
  • Genre: Horror, Thriller
  • FSK: 18
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: 1.500.000$
  • Einnahmen: 92.009.150$
  • Regie: James Wan
  • Cast: Patrick Wilson, Rose Byrne, Ty Simpkins, Lin Shaye, Leigh Whannell, Angus Sampson, Barbara Hershey, Andrew Astor, Corbett Tuck, Heather Tocquigny, Ruben Pla, John Henry Binder, Joseph Bishara, Philip Friedman, J. LaRose, Kelly Devoto, Josh Feldman, Caslin Katsaros, Omar Apanco Salgado, Jeannette Sousa
  • Musik: Joseph Bishara
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Besucher Wertung zum Film:
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28 Antworten auf Insidious (2011)

  1. Simon Ulm sagt:

    So da muss ich mich wohl doch mal aus meinem Kurzurlaub zu Wort melden und eine kleine Stellungnahme zu der Kritik verfassen. Ein wenig musste ich wirklich darüber Schmunzeln, wie die Geschmäcker bei einigen Filmen doch auseinander gehen. Normalerweise bin ich nun wirklich ein absoluter Fan von solchen „Gruselfilmen“ wie es wie du bereits erwähnst auch Paranormal Activity zu sein versuchten. Die Meinungen zu diesem Wan Film gehen nun wirklich auseinander wie bei keinem anderen Streifen aber darum geht es an dieser Stelle ja auch gar nicht.
    Am besten fange ich ganz vorne an, denn bereits zu Beginn lobst du das Intro, welches ja so wirksam herüberkommt. Ich persönlich fand das Intro absolut eintönig und in die Länge gezogen, denn bei Wan macht hier exakt den gleichen Fehler wie auch in PA 1 & 2: Der Betrachter wird auf die Folter gespannt und es passiert Nichts, rein gar nichts. Zugegeben in diesem Punkt unterscheidet sich Insidious von PA, denn auch wenn die Effekte wie du richtig sagst sehr ähnlich wirken, sind diese deutlich besser – wenn auch meiner Meinung nach absolut nicht zum Erschrecken – umgesetzt worden. Es wirkt einfach alles im Film (auf das Ende gehe ich später ein) absolut „einfach“ und man kann wirklich mit ein bisschen Kenntnis über solche Streifen alles vorhersehen.
    Du bist kein Fan von Trailern Patrick, wie du es in anderen Kritiken schreibst… Hier hätte mich deine Meinung zu Trailer besonders interessiert, denn auch dieser nimmt vielen der von dir erwähnten Schockszenen den Pepp und man weiß bereits bevor man den Film überhaupt gesehen hat viele Stellen auswendig, an denen gleich etwas passieren wird. Doch auch ohne Trailer lassen sich diese Szenen nahezu sekundengenau timen und dürften so wohl nur die Neulinge im Genre wirklich erschrecken. Zugegeben eine Stelle hatte es meiner Meinung nach in Sich, doch auch hier zeigt Wan wieder einmal mehr, dass er in seinen Filmen besser Menschen zersägen, als seine Protagonisten auf Geister und Dämonenjagd zu schicken, denn auch in dieser Stelle passiert, wie aus PA bereits gewohnt absolut NICHTS. Der Betrachter kommt nichts zu sehen (gemeint ist übrigens die Stelle an der die „Anführerin der Ghostbusters“ ihrem Zeichner das Wesen beschreibt, welches sich an der Decke befindet. Die Stimmung in dieser Szene ist unglaublich düster und der Betrachter fühlt ich zu dieser Zeit wirklich in der Opferrolle und ist gespannt gleich etwas zu sehen… doch nichts von alledem…
    Zustimmen kann ich dir in der Hinsicht das die Darsteller gut gewählt wurden, wenn sie auch wenig authentisch herüber kommen wie ich finde oder bist du nicht der Meinung das der dicke von Beiden (weiß den Namen leider nicht mehr) den Film allein durch sein Erscheinungsbild ins Lächerliche zieht und beinahe schon armselig dastehen lässt (was wohl nicht nur meine Ansicht ist, nachdem der ganze Kinosaal zu kichern und zu Schmunzeln begann)… Anfangs noch mit wirklich dramatischer Stimmung verfolgend, war für mich spätestens ab diesem Moment die Luft raus und auch später im Film folgen weitere solcher Momente wie das kleine Easter Egg mit dem Gesicht der Jigsaw Puppe an der Tafel in der Schule welches sehr offensichtlich scharf gestellt wurde um wohl auf die „guten Zeiten“ von Wan zu verweisen. Was auch immer diese Szene bezwecken sollten, eine Auflockerung in einem Geister-Horror, der dem Betrachter gute Schocker und besonderes Feeling vermitteln soll finde ich unangebracht…
    Doch die ganze Kritik ist absolut nichts gegen das Ende des Films, denn spätestens hier verlässt jeder mit einem genervten Gesicht, oder zumindest Enttäuschten Zügen den Kinosaal und fragt sich, wieso kann ein genialer Wan, der es schafft jedem Saw Film ein tolles Ende zu verleihen nicht auch diesen Film gebührend abschließen…
    Wenn man über viele dieser Aspekte hinwegsehen kann, ist Insidious sicher kein Meilenstein in Sachen Grusel- und Übernatürliches aber dennoch ein wirklich gelungener Streifen der sich hätte sehen lassen können – mit etwas mehr Mühe beim Drehbuchschreiben und der den Betrachter hin und wieder wirklich in Panik zu versetzen vermag! Dafür großes Lob.
    Es fällt mir einfach schwer Wan ernst zu nehmen, nachdem dieser mit seinen billig produzierten PA Filmen die sich wirklich immer weiter übertreffen (und das nicht zum Besseren!) eine solche Menge an Geld in die Kinokassen spült. Auch Insidious bleibt wohl für mich letzten Endes nur eine „Gute“ Anlehnung an die PA Filme, welche in Sachen Geisterfilm eine neue Ära eingeleitet haben, bei dem sich die Meinungen so unglaublich spalten, dass man am liebsten Sagen möchte: „Bitte verschon mich mit noch einem solchen Film in dem rein gar nichts passiert.“
    Meine Interpretation über das Ende würde ich hier gerne auch näher ausführen, doch eine solche bleibt leider aus da es absolut unverständlich ist, dass sich die Geister, Dämonen oder was auch immer dem Körper des Vaters nach so kurzer Zeit nähern und das die alte Frau ihn schließlich sogar zu übernehmen scheint, obwohl man Zeuge war, als sich der Vater aus dem Ewigreich befreien konnte… sehr mysteriös alles…
    Zu sagen das es solche Dinge wie Astralprojektion wirklich gibt halte ich für mehr als gewagt, denn Menschen unterhalten sich auch über Geister und Dämonen, obwohl sicher jeder weiß, dass es sich hierbei um genau so abwegige Dinge handelt wie eine 4. Dimension (die nach alter Definition ja die Zeit darstellt). Anschneiden kann man das Thema natürlich aber Beweise gibt es letztendlich genauso dürftig, wie die Beweise von Aliens etc. und es bleibt sicher hier jedem selbst überlassen woran man letztlich glaubt.
    Meine Frage außerdem:
    Wie hat die PA gefallen nachdem du sagst, dass James Wan noch mal einen drauf setzt (hört sich an als hättest du ihn für gut befunden)?!?
    Und findest du die Gestaltung der Geister nicht auch etwas lächerlich, besonders die des Anführers mit rotem Gesicht oder die Vampir-ähnlichen Wesen die man hin und wieder sieht? Besser wäre es doch sicher gewesen sie halbtransparent (wie gewohnt) darzustellen und wieso verleiht man gerade dem Anführer Pferdehufe und die Gabe an Wänden zu krabbeln… Bei mir lösen solche Darstellungen keine Angstgefühle sondern lediglich Kopfschütteln aus…
    Ich hätte noch einiges mehr aufzuführen was mir an Insidious nicht ganz in den Kram passt, doch ich denke der Kommentar ist jetzt schon länger als deine Kritik; Ich bin im Urlaub; und du hast jetzt ne ganze Menge zu schreiben…
    Bin sehr auf deine Stellungnahme gespannt und man hört voneinander
    Lg. Simon
    PS.: Eine Fortsetzung halte ich für eher unwahrscheinlich nachdem James Wan scheinbar Gefallen daran gefunden hat mit PA seine Zuschauer im Kino zu enttäuschen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, nachdem er diese für einen Hungerlohn produziert hat.

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    • Patrick sagt:

      Du beschreibst die Szene, in der Elise ihrem Mitarbeiter den Dämon beschreibt, aber nichts passiert. Genau dieses auf die Folter spannen und dann passiert doch nichts, ist doch der Nervenkitzel, jeder andere Film hätte an dieser Stelle einen Schocker „versteckt“. Zu Paranormal Activity, ja er hat mir gefallen, den zweiten habe ich jedoch nicht gesehen. Ich muss sagen, dass ich selbst genervt bin, von diesem Ewigen, ohh da kommt jetzt bestimmt irgendetwas hervor gesprungen. James Wan macht dies in seinem neuestem Streifen komplett anders. Also den Dämon fand ich selbst dann auch sehr lächerlich, aber die letzten Minuten im Film blende ich sozusagen aus. Das ist auch einer der Punkte, der mir einfach nicht gefallen hat. Die andere Dimension sah sehr gut aus, bis der Vater in den Dämonenraum kam – Hätte man vielleicht auch dunkler halten sollen. Zur Astralprojektion: Diese ist genauso bewiesen, wie Wahrsagen, Kartenlesen, Aliens und höhere Personen ;)
      Ich denke mal, dass durch Glauben alles möglich ist :) Aber das entschuldigt ja nichts. Naja zurück zum Thema. Ich muss auch zugestehen, dass die Geschmäcker sehr auseinander gehen und das überrascht mich dieses Mal doch sehr, ich bin jedoch sehr gespannt auf die Besucherwertungen, was die im Durchschnitt sagen werden. Ganz ehrlich, ich weiß nicht mehr, was ich schreiben soll, ich fand den Film sehr gelungen und einer der Filme seit langem, der es geschafft hat, mich zu schocken. Wenn du mir einen besseren Schocker nennst, dann werd ich die Beiden mal vergleichen. Im diesem Sinne eine gute Nacht.

      PS: Das Easter Egg ist mir echt nicht aufgefallen, aber sehr cool :D

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      • Simon Ulm sagt:

        Na dann bin ich ja in den meisten der angesprochenen Punkte in meiner Meinung bestärkt worden… Das ganze übernatürliche Gequatsche lassen wir so stehen… mag sein das es Leute gibt die meinen irgend etwas in die Richtung gehend beweisen zu können, ich werde jedoch erst daran glauben, wenn ich handfeste Beweise sehe…

        Und ja ich bin wirklich kein Fan von Szenen in denen der Regisseur mit dem Betrachter spielt und diesen zu unrecht auf die Folter spannt. Lass in jedem Fall die Finger von dem Prequel zu PA… soweit ich gestern gesehen hab gibts ein japanisches Remake zu PA mit dem Titel PA Tokyo Nights, welches sicher um einiges dramatischer und sicher auch erschreckender umgesetzt wurde…

        Gute Frage mit den besseren Schockern, denn wirklich gute kenne ich nun wirklich nicht und eigentlich ist erschrecken in Filmen auch nicht mein Ding ausgenommen einiger Szenen natürlich die auch bei mir einen kurzen Schreck auslösen…

        Einziger Geisterfilm der mir spontan in den Sinn kommt wäre 100 Feet oder auch Pulse, wobei letzterer wohl einer der schlechtesten Filme ist, die ich je gesehen habe.

        Ich denke eine 6 Sterne Wertung wird sich im Schnitt halten und wie bei PA werden auch bei Insidious die Meinungen stark auseinander gehen… nicht in gleichem Maße aber doch merklich nehme ich an…

        Wünsche dem ganzen Team noch einen schönen Abend ;)

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  2. Harald Töpfer sagt:

    Also ich habe den Film vor kurzem im Kino gesehen. Er war erstaunlich gut. Am Anfang habe ich mich sehr gegruselt (ja auch einmal gebrüllt). Zuerst diese typischen Poltergeistsachen. Schön war die Tatsache das die Geister in dem neuen Haus auch tagsüber aufgetaucht sind (halten sich endlich mal nicht an tageszeiten), nur beim Licht sind die Geister ziemlich schnell verschwunden. als der Vater in das Ewigreich verschwindet finde ich ändert sich der Film, die Geister sind keine Erscheinungen mehr sie werden >greifbarerPuppenstube< fand ich jedenfalls relativ witzig.
    Noch besser war der erleichternde Gedanke, dass die Schockmomente endlich vorbei waren…tja 2 Sekunden später wurde ich eines Besseren belehrt. Das Ende fand ich sehr enttäuschend, ich hatte auf eine überraschende Wendung gehofft, so ähnlich wie bei Orphan oder ähnlichen Filmen. Die Musik wirkt nervenaufreibend, besonders der Abspann, hat mich zum Teil an die Musik von Hitchcoks berühmter Duschszene erinnert.

    Gut, Fazit: Perfekt fürs Kino, durch die Lautstärke und die große Leinwand kommen die Schockszenen richtig gut zum Einsatz. Außerdem hat sich die nervöse Stimmung im Kino wie die Schweinegrippe verbreitet. Als DVD ist der Film eine wahre Verschwendung (denke ich). Der Film könnte für manche an der Stelle ,an der der Vater eine Astralreise macht, albern wirken und das Ende hätte überraschender sein können, das war echt nur dieser Typische alte-die-Hand-kommt-nochmal-aus-dem-grab-trick…

    Okay das wars, bb, der Harald

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    • Patrick sagt:

      Genau das Gleiche habe ich auch gefühlt. Filme sind fürs Kino gemacht, eine große Leinwand, ordentlich Sound und dann passt das. Die Produzenten stellen sich doch auch meist darauf ein, dabei ist es kein Wunder, wenn es Leute gibt, die sich Filme auf dem Laptop oder der Gleichen ansehen und dann mit den kleinen Lautsprecherchen den Film hören wollen. Da ist doch klar, dass der Film nicht seinen vollen Effekt erzielen kann.

      Das Ende fand ich ebenfalls nicht sonderlich durchdacht und auch der Einstieg in die andere Welt war dann doch nicht mehr so durchdacht, wie der Rest des Films. Plötzlich wirkten die Geister und vor allem der Dämon so harmlos und fast lächerlich. Einzige Sache, die mich ein wenig geärgert hat.

      Ich kann mir ebenfalls vorstellen, dass es einen zweiten Teil geben wird, und dieser auch von Anfang an geplant war, da das Ende ja ziemlich offen gehalten ist. Lassen wir uns einfach mal überraschen, aber wenn du mehr weißt, dann sag Bescheid ;)

      schönen Abend, Patrick

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  3. Harald Töpfer sagt:

    hab auch nur Gerüchte gehört…wenn ein zweiter Teil kommt setzt er mit Sicherheit nicht da an wo der erste aufgehört hat…mir kommt das vor wie bei blair witch project… im zweiten teil werden die leute nur erwähnt…die Geschichte ist eine andere…

    also wenn es einen zweiten Teil gibt, bleibt wahrscheinlich nur das thema (Astralreisen und Ewigreich) erhalten…ich vermute die Familie wird nicht nochmal erscheinen…höchstens als eine art >Randerwähnung<…

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    • Patrick sagt:

      Wer weiß, wer weiß…. ich hoffe, er wird anfangs noch ein wenig vom ersten Berichten und einige Fragen klären, oder zum Ende hin einen Aha-Effekt haben.

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  4. Harald Töpfer sagt:

    toll wärs…die Geschichte der alten frau wäre mal interessant…warum die im Ewigreich gelandet ist…(da sind ja angeblich immer nur >unglückliche gequälte< Seelen)

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    • Patrick sagt:

      Warte ich muss mich auch kurz an meine Fragen erinnern. Sehr interessant wäre auch zu wissen, was nun mit Josh passiert und eigentlich der gesamten Familie, sowie deren Angehörige und den Geisterjägern, denn schließlich ist die alte Frau in deren Dimension und wütet nun dort… Eine andere interessante Frage ist doch eigentlich, was passierte mit dem Dämon? Ich hoffe ja so sehr, dass im zweiten Teil an die Geschichte angeknüpft wird und nicht, wie all zu oft, einfach eine weitere Geschichte erzählt wird, nur mit anderen Charakteren, wie es bei Mirrors zum Beispiel war…

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  5. Harald Töpfer sagt:

    von mirrors existiert ein zweiter Teil?…muss ich unbedingt mal suchen.

    ich habe mir mal überlegt wie die Geschichte weitergeht…(so nach dem motto, wenn ich regisseur wäre) die alte frau greift ja jeden an der das foto von der Kamera sieht, versucht also einem nach den anderen zu ermorden…also entweder jemand versucht sie aufzuhalten und josh sein körper stirbt mitsamt der alten Frau, sie befindet sich auf der Flucht (wegen elise) oder sie landet im Gefängnis…der Dämon hat keine Wahl, er muss sich einen neuen Körper suchen (wäre zumindest logisch^^)…naja für die anderen wird das Leben vermutlich nie wieder so sein wie vorher…die geisterjäger müssen sich eine art neue >elise< suchen, die Kinder haben ihren Bruder wieder, das Baby hat eh nix mitgekriegt;), die Mutter braucht psychische Betreuung und baut eine gute Beziehung zu ihrer Schwiegermutter auf, Josh bleibt theoretisch im ewigreich…bis sein körper stirbt oder ihn jemand erlöst, und Elise Beerdigung müsste mit rein…
    echt ich sollte drehbücher schreiben:D ….

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    • Patrick sagt:

      http://filme-blog.com/mirrors-2-2010/

      In deiner Version fehlt aber ein Höhepunkt :D

      Wie wäre es damit, dass Josh von der anderen Dimension versucht, seinen Körper wiederzuholen und der Dämon versucht genau das gleiche? Man kann es drehen wie man will, ich denke die werden – wenn es einen zweiten Teil geben wird – einfach die gleiche Story mit anderen Charakteren verfilmen. Denn so ist es doch meistens. Angemessen wäre es, wenn sie wenigstens das Open End erklären würden und es nicht so machen, wie es in Mirrors getan wurde, wenn du den zweiten Teil gesehen hast, dann weißt du was ich meine, denn der Mann ist doch meines Wissens auch hinter den Spiegeln gefangen gewesen, oder? Aber man hat nie erfahren, was aus ihm geworden ist und ich denke, mit Insidious wird das gleiche passieren, da es einfach die schnellste und einfachste Methode ist. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt :P vielleicht kommt Elise aus dem Jenseits zurück nur in einem neuen Körper. Man weiß ja nie, bei so Geistergeschichten :D

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  6. Harald Töpfer sagt:

    das mit der Hoffnung stimmt^^ ja elise könnte als tote tatsächlich nochmal auftauchen ^^ das hätte was, hoffen wir der zweite Teil erreicht wenigstens 75% des ersten….

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    • Patrick sagt:

      Hast du Mirrors 2 mittlerweile mal gesehen? Wenn ich die DvD noch hätte, würde ich sie dir schenken, aber ich hab sie leider schon verkauft :/…. Der zweite Teil wird hoffentlich ein eigenständiger… ich mach mich mal schlau, ob die Gerüchteküche schon brodelt

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      • Simon Ulm sagt:

        Naja die Gerüchteküche schweigt, aber die Faktenküche brodelt und die Fakten besagen eindeutig:
        Es ist KEIN ZWEITER TEIL VON INSIDIOUS ERNSTHAFT IM GESPRÄCH, da es einfach bisher keinerlei Ideen für eine Story des Sequels gab – auch wenn dieses nicht zu 100% abgesagt wurde. Doch selbst wenn es einen zweiten Teil geben sollte, würde dies mal gut und gerne bis 2013 oder noch länger dauern bis James Wan und Co. überhaupt einmal Zeit finden, sich um ein solches Projekt ausreichend zu kümmern. Zurzeit ist wohl Screenwriter Leigh Whannell der einzige Mensch auf diesem Planeten, der mit einer innovativen Idee für James Wan doch noch alles zurechtrücken und uns einen 2. Part des übernatürlichen Anderswelt Horrors in die heimischen Kinos bringen könnte.

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        • Simon Ulm sagt:

          Und nun ist es doch noch anders gekommen als die Fakten es andeuteten! Es wird definitiv einen 2. Teil geben, der noch dieses Jahr in Produktion geht und 2013 in den Kinos anlaufen soll. Grund zum Freuen für alle Fans ;)

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  7. Yina sagt:

    Der Film hat eine tiefere Geschichte als man denkt. Ich finde es so schade, dass viele Leute das Ende nicht verstanden haben… ):

    Meine Interpretation:
    Viele glauben, dass Josh (der Vater) erst am Ende von der Hexe besessen wird, dies stimmt jedoch nicht! Die Seele von Josh ist, schon als er noch ein Kind war, in der Anderswelt verschollen gegangen. Das heißt, dass es eigentlich die ganze Zeit die Hexe war, die in dem Körper von Josh gehaust hat.

    Beweis:
    1. Der kleine Junge, der Josh den Weg weist in dieser Geisterwelt, ist Josh selber, als er noch klein war. Ich dachte zuerst, dass der kleine Junge Dalton sei, aber Dalton trägt einen ganz anderen Pyjama. Ich habe dann den Pyjama von dem Jungen aus der Geisterwelt mit dem Pyjama von Josh auf dem Foto, als er noch klein war und die Hexe die Hand nach ihm ausstreckt, verglichen. Sie beiden Pyjamas stimmen überein.
    Wenn Josh seiner eigenen Seele begegnet, heißt es, dass die Seele in seinem Körper nicht ihm gehören kann, bzw. eine fremde Seele ist.

    2. Josh steht vor einer Art Spiegel, als er die Hexe anschreit. Dies deutet darauf hin, dass er und sie schon die ganze Zeit eine Person waren.

    3. Der Satz, den Josh am Ende sagt, als er das Medium tötet: “Warum hast du das getan” kann so gedeutet werden, dass die Hexe selber nicht daran erinnert werden wollte, dass sie eine verdammte Seele ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie mit der Zeit vergessen hat, dass sie eigentlich tot ist und sich völlig Joshs Leben angepasst hat. Mit dieser Sache sind aber ihre Erinnerungen wieder zurückgekehrt.

    Für mich persönlich ist Beweis 1 genug, um zu zeigen, dass Josh schon vor langer Zeit nicht mehr er selbst war. :)

    Achso, noch eine Sache: Der Junge auf dem Plakat ist auch mysteriös, da er weder die 2 Söhne noch Josh (als er klein war) ist. Meine Vermutung ist, dass er vielleicht der älter gewordene 3. Sohn ist. Demnach ist es durchaus möglich, dass noch ein 2. Teil rauskommt, in dem der 3. Sohn ebenfalls diese Fähigkeit erlernt.

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    • Patrick sagt:

      Hallo Yina,

      das ist wirklich höchst interessant und ich muss zugestehen, dass es mir nicht aufgefallen ist. Die Interpretation klingt wirklich gut und schlüssig nur stört mich der Punkt, dass Josh schon sehr lange dort gefangen sein soll, denn dann würde ja sein Körper von der alten Frau gesteuert werden, sehe ich das richtig? Wie konnte die sich denn so normal verhalten.

      Grüße

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  8. Yina sagt:

    Josh sagt ganz am Ende “Warum hast du das getan, du weißt doch, dass ich das nicht mag”. Ich denke, er meint damit, dass er nicht gerne fotographiert werden will, weil man dann wohl erkennt, dass er besessen ist. Ich kann mir vorstellen, dass dies auch der Grund ist, warum es keine Kinderfotos von ihm gibt, also nach dem er besessen wurde.

    Vielleicht wusste die Hexe damals noch, dass sie in einem fremden Körper ist, hat jedoch nach und nach ihr Gedächtnis verloren und als sie sich dem irdischen Leben gänzlich angepasst hat, konnten wieder Fotos gemacht werden.

    Also, ich denke schon, dass Josh sich verändert hat, als die Hexe seinen Körper kontrolliert hat, aber nicht viel. Und als die Hexe nicht mehr wusste, wer sie war, war wieder alles in Ordnung(?)

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    • marcel sagt:

      Hallo,
      dass ist alles eigentlich ganz logisch und sehr gut von dir interpretiert, aber wenn josh schon die ganze zeit besessen war und er bzw die alte frau nich fotographiert werden wollte weil sonnst die wahrheit ans licht kommt , frag ich mich eins……. es kommt im film noch ein familienfoto von josh seiner frau und seinen kindern vor, auf dem die alte frau nich zu sehen ist. woran kann das liegen ???

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      • Harald Töpfer sagt:

        das hat sie schon gesagt: nach dem die hexe seinen Körper hatte wurden keine Fotos mehr gemacht, dann kam das große Vergessen und Fotos waren wieder möglich: ich meine sie hat vergessen und sich seinem Leben angepasst: im Film ist er ein guter Vater und ein liebevoller Ehemann….so also auch das Familienfoto–> in der anderen Welt zeigt dann Joshs wahres Ich der hexe den Weg und sie befreit ihren/seinen Sohn, man sieht schließlich wie Josh wieder seinen Körper erreicht, aber >plötzlich er/sie tötet Elise…ist das zu durcheinander oder verstehst du was ich wollte:D?

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  9. Libra sagt:

    Hätte Elise es dann nicht schon früher merken müssen wenn er schon die ganze zeit besessen war?

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    • Patrick sagt:

      Nach der Theorie hat sie sich sie daran gewöhnt und es vergessen… Aber mir ist es immer noch so fremd, dass eine ‘Frau’ in einem Männerkörper wohnt und so normal leben kann und nicht so fremd wirkt für alle Beteiligten, wisst ihr, was ich mein ?

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  10. Harald Töpfer sagt:

    ich denke auch das hätte elise merken müssen und vor allem spricht eins dagegen, warum sollte die >hexesie< ja auch elise, vorher hatte josh keinerlei gewaltätige tendenzen…

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  11. Harald Töpfer sagt:

    tötet ja auch elise wollte ich schreiben

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  12. Patrick sagt:

    Ich hoffe, dass diese Rätsel alle im zweiten Teil aufgeklärt werden. Aber meine Befürchtung ist, dass die selbst keinen Plan haben und einfach ein Prequel oder einen zweiten Teil machen, der nichts mit dem ersten in Verbindung bringt :( Weil dies scheinbar am schnellsten und am einfachsten geht.

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  13. Joe sagt:

    Das mit dem vorher schon besessen sein kann nicht sein, sonst hätte man es ja auf den photos bei der sitzung mit der gasmaske sehen müssen

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    • Patrick sagt:

      stimmt schon… aber ich kann mich schon gar nicht mehr so daran erinnern… Man müsste das ganze mal exakt verfolgen und dann könnte man das ja ausschließen alles…

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    • Harald Töpfer sagt:

      fotos mit der gasmaske? das war doch bevor Josh ins ewigreich gegangen ist, da konnte er sich doch noch gar nicht daran errinnern das er die Hexe ist

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