If Only – Rendezvous mit dem Schicksal (2005)

Samantha ist eine junge Musikerin und lebt gemeinsam mit ihrem britischen Freund Ian in England. Sie sehen sich sehr selten, da Ian oft im Büro ist und Samantha oftmals wegen Auftritten wegreisen muss. Doch selbst in den Momenten, in denen sie die Möglichkeit haben sich zu sehen, muss Ian wieder einmal ins Büro. Es kommt immer öfter zum Streit und nach ihrem letzten Streit kommt Samantha bei einem Unfall ums Leben. Für Ian bricht eine Welt zusammen, denn er merkt, dass er sie total vernachlässigt hat. Als er am nächsten Morgen aufsteht, steht Samantha jedoch wieder vor ihm, aber der Tag ist dem Vortag sehr ähnlich. Kleine Unfälle passieren wieder und Ian verbringt mit Samantha einen wunderschönen Tag, da ihm bewusst wird, wie wichtig sie ihm eigentlich ist. Dennoch erkennt er, dass sich der tödliche Unfall vom Vortag wieder ereignen wird und beginnt, sich damit abzufinden. Zum Trailer

Kritik:

If Only ist kurz gesagt eine Schnulze. Das heißt, es ist kein Film für jederman(n), denn der Film ist absolut kitschig. Zuerst hält sich dies in Grenzen, denn Ian vernachlässigt Samantha eher und führt eher eine Beziehung mit seinem Job als mit ihr. Doch erst im Laufe der Handlung erkennt man, wie belastend das für sie ist und es kommt immer öfter zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden wegen dieses Themas. Die Folge daraus ist der Tod Samanthas und an diesem Punkt beginnt der Film zu einer wahren Schnulze zu werden. Auf eine einsame Nacht voller Schuldgefühle folgt am nächsten Morgen die Erleichterung, denn Samantha steht aus unerklärlichen Gründen vor Ian. Dieser wird durch den Streit und dessen Folge wachgerüttelt und entdeckt seine Gefühle für Samantha wieder. Er versucht mit ihr einen wunderschönen Tag zu verbringen und tut alles, um das zu erreichen. Der Schluss ist dann schließlich das I-Tüpfelchen, denn mehr Kitsch geht nicht. Ich persönlich bin ein Fan von romantischen Filmen, doch das war dann zu viel. Dennoch war die Handlung dafür nicht langweilig und man konnte ihr gut folgen. Die beiden Hauptdarsteller harmonierten gut, doch meiner Meinung nach waren die Charaktere nicht sehr facettenreich und entsprachen dem Stereotyp.

Wertung: 4/10

If Only verdient sich nur vier Sterne. Obwohl ich mir gerne Romantik-Filme anschaue, fand ich If Only viel zu kitschig. Das führte dazu, dass der Film etwas aufgesetzt wirkte und mich persönlich nicht wirklich berühren konnte. Das ist der Hauptgrund für die relativ schlechte Bewertung. Doch auch weitere Dinge, wie zum Beispiel das Ende führen ebenfalls dazu. Das Ende war meiner Meinung nach zu viel des Guten, denn dadurch, dass das der kitschigste Teil des Films war, konnte ich diesen auch nicht mehr wirklich ernst nehmen. Doch hinsichtlich der Handlung verdient sich der Film einige wenige Pluspunkte damit, dass die Handlung nicht langweilig ist und meiner Meinung nach ziemlich abwechslungsreich ist. Die Darsteller hingegen haben in If Only nicht ihre Bestleistungen gezeigt. Obwohl die beiden Hauptdarsteller gut harmoniert haben und die Chemie zwischen den beiden durchaus stimmte, war die schauspielerische Leistung nicht immer sehr gut. Das liegt unter anderem daran, dass man auch den Charakteren nicht allzu viel machen konnte, da diese einfach nur Stereotypen entsprachen und irgendwie nicht individuell waren. Andererseits fand ich die Kameraführung in einigen Szenen sehr gut, denn diese unterstrich die Hektik und die Panik in diesen Szenen.

Fazit:

Leuten, vor allem Männern, die sich keine romantischen Filme ansehen können, würde ich von diesem Film auf jeden Fall abraten, da dieser durch und durch eine Schnulze ist. Auch die Darsteller können nicht ganz überzeugen. Deshalb würde ich also sagen, dass If Only nicht sehr sehenswert ist, es sei denn, man kann sich wirklich solche kitschigen Filme anschauen.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: If Only
  • Erscheinungsdatum: 23.01.2004 (USA) & 03.05.2005 (D)
  • Laufzeit: 92 Min.
  • Genre: Komödie, Drama, Fantasy
  • FSK: 6
  • Produktionsland: USA
  • Regie: Gil Junger
  • Cast: Jennifer Love Hewitt, Paul Nicholls, Tom Wilkinson, Diana Hardcastle, Lucy Davenport, Ray Sampson, Kevin Moore, Neville Philips, Ben Ridgeway, Teo-Wa Vuong, Terence Harvey, Al Wilde, Danny Babington, Stewart Wright,Graham Turner
  • Musik: Adrian Johnston
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