Filmkritik: The Book of Eli (2010)

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Filmbeschreibung:

Im Jahr 2044 ist Amerika durch den Großen Krieg völlig zerstört und die Menschen versuchen zwischen den Trümmern zu überleben. Auch Eli ist ein Überlebender; ausgestattet mit einer Machete, Wasser, Tauschwaren und einem geheimnisvollem Buch ist er auf dem Weg Richtung Westen. Carnegie, das Oberhaupt einer kleinen heruntergekommen Stadt, ist verzweifelt auf der Suche nach einem bestimmten Buch. Als  jedoch Eli in seine Stadt kommt, um seine Vorräte aufzufrischen, ist Carnegie überzeugt, dass er der Richtige sei, um ihm sein Buch zu besorgen. Doch Carnegie’s Gastfreundlichkeit ändert sich schnell, als Eli dankend ablehnt und weiter nach Westen wandern möchte. Zum Trailer

Filmkritik:

Die Brüder Albert und  Allen Hughes melden sich nach langem Schweigen mit ihrem Endzeitfilm – [wpseo]The Book of Eli[/wpseo] –  zurück. Für ihren neuesten Streifen konnten die Regie-Brüder nicht nur Denzel Washington gewinnen, sondern auch Gary Oldman. Dabei ist der Film nicht besonders tiefgründig, dennoch ist die Wahl mit Denzel Washington als – Eli – exzellent getroffen. Dieser spielt den mysteriösen Unbekannten, der sich einen Wettkampf um ein wichtiges Buch mit Gary Oldman – als Carnegie – konkurriert. Eine Ladung Action bietet [wpseo]The Book of Eli[/wpseo] in einer dezenten Menge, trotzdem sind diese geschickt gesetzt und charakterisieren unseren unbekannten Held, in den meisten Fällen als kampferprobten und erfahrenen Propheten. Doch eines wird schnell klar: [wpseo]The Book of Eli[/wpseo] ist kein Actionfilm und somit zieht sich der Film über zirka zwei Stunden mit Dialogen über den “Großen Krieg”, welcher Jahrzehnte zurück liegt und einen Großteil Amerikas zerstörte. Ab der Mitte wird ebenfalls schnell klar, um welches Buch es sich handelt, hiermit erntet [wpseo]The Book of Eli[/wpseo] einiges an Kritik, weil er eine klare religiöse Richtung aufweist: Zum “Großen Krieg” wurden nämlich alle Bibeln zerstört und nur Eli ist im Besitz der letzten Bibel, mit welcher er von Gott gesandt wurde, um diese an den richtigen Ort zu bringen. Postapokalyptische Filme gibt es massenweise, dennoch kann sich [wpseo]The Book of Eli[/wpseo] sehr von diesen differenzieren, weil die Hintergründe simpel und logisch klingen, wodurch sich der Zuschauer perfekt in die Lage der Menschen in der Endzeitvision versetzten kann und somit der Film seinen ganz eigenen Stil entwickelt. Durch die überzeugende Schauspielleistung werden ebenfalls glaubwürdige und authentische Dialoge geboten; die dadurch resultierende Atmosphäre verliert jedoch an Glaubwürdigkeit durch das nicht so gelungene Ende, welches man hätte weglassen können. Trotz allem erinnert der Film ein wenig an  Resident Evil 3 – Extinction – nur eben ohne Zombies. Punkten kann [wpseo]The Book of Eli[/wpseo] am Meisten, durch seine gelungene Umsetzung und seine grandiosen Bilder.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Action wird man hier vergebens suchen, denn [wpseo]The Book of Eli[/wpseo] ist ein postapokalyptsiches Drama, welches über zwei Stunden lang die Geschichte einer Endzeitvision erzählt und nebenbei ein paar gute Kampfszenen zeigt. Sieben Sterntrümmer für die gelungene Umsetzung eines gelungenen Endzeitszenarios.

Filmfazit:

Nette Atmosphäre eines Endzeitdramas mit gelungenen Dialogen, doch anhaltende Action sucht man hier vergebens.

Filmtrailer:

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7 Gedanken zu “Filmkritik: The Book of Eli (2010)

  1. Also ich muss echt sagen das, Book of Eli einer der Besten Filme ist die ich in letzter Zeit gesehen habe, tolle Story, super Schauspieler, was will man da mehr, der ist echt empfehlenswert!!!

    • Ja der Film war ganz in Ordnung, aber das Ende fand ich ziemlich überflüssig. aber was mich am meisten fasziniert war, war die Atmosphäre, die war so authentisch: so stellt man sich eine verwüstete Welt doch vor, und die Menschen bauen alles von klein auf, auch der Dialog mit dem Händler: Das Katzenfett, hat gezeigt, dass die Menschen von klein auf wieder anfangen.

  2. Ich habe den Film auch vor einigen Tagen gesehen und war wirklich sehr zufrieden. Die visuelle Darstellung ist grandios. Die Musik passt perfekt zum Film und Denzel Washington spielt die Hauptfigur abermals großartig. Die große Überraschung am Ende ist zwar unter aller Kanone, aber das ändert nichts am vorigen Filmvergnügen. Besonders große Spannungsbögen habe ich gar nicht erwartet, trotzdem ist der Film meilenweit davon entfernt langweilig zu sein.

    • Es gibt spannendere, aber die Überraschung am Ende hat doch einiges an Glaubwürdigkeit genommen :/ hat mir persönlich nicht so gut gefallen, aber ich fande einfach das die Endzeit-Atmosphäre klasse in Szene gesetzt wurde, und auch die Dialoge unterstützen dies sehr gut. Da die Jugendlichen oft nicht wussten, wie die alte Welt aussah (Was ist eine Bibel, ein Ipod usw.), unterstütze dies, das Feeling immens :)

    • JA die war grandios.

      *Spoiler*
      Wenn man so im Nachhinein denkt, überlegt man doch, wie der das alles bewerkstelligen konnte, obwohl der blind war, das ist doch schon übermenschlich. Ich finde, dass hätte man getrost weglassen können, und das der stirbt. Ich hab das Gefühl dass es einen zweiten Teil geben wird, da die Solara doch Rache nehmen will.
      *Spoiler-Ende*

  3. Das sehe ich auch so.

    *Spoiler*
    Aufgrund der Szene, wo er nach schräg hinten einen Schützen vom Dach schoss, dachte ich am Ende anfangs, ich würde den Turn falsch verstehen. “Der kann doch unmöglich blind sein”. Naja, im Endeffekt gibt es zahlreiche solcher Szenen, aber dennoch ein sehr ansehnlicher Film.

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