Filmkritik: Paper Soldiers (2003)

paper soldiers

Filmbeschreibung:

Der Gangster Shwan hat ein Problem und zwar hat er Frau und Kind und weiß nicht so recht, wie er diese weiter ernähren soll, denn ihm fehlt das Geld. Er arbeitet in einem kleinen Handyladen um die Ecke, doch sein Chef ist alles andere als human, ständig droht er ihm, seine Bewährungshelferin anzurufen. Shwan hat es satt, zu wenig Geld zu verdienen und die Drecksarbeit erledigen zu müssen, deshalb plant er nun ein paar krumme Dinger mit seinen Kumpels zu drehen. Ja genau, die möchtegern-Gangster-Truppe raubt Häuser reicher Leute aus, denn schließlich schmerzt es die am Wenigsten. Doch so viel Dummheit auf einem Haufen kann schließlich nicht gut gehen und so wandert einer nach dem anderen in den Knast. Zum Trailer

Filmkritik:

Paper Soldiers, eine der langweiligsten und lahmsten Komödien, die ich je gesehen habe, noch nicht einmal geschmunzelt habe ich. Öfters habe ich mich gefragt, wo denn nun der ganze Witz bei der Sache ist; sehe ich die Ironie, oder den Sarkasmus eventuell nicht? Falsch, Paper Soldiers ist schlicht weg nicht lustig. Ein paar Neulinge in Sachen Häuser ausrauben wollen nun auf ganz dicke Hose machen und dabei läuft so einiges schief, aber nie läuft es so schief, dass man darüber lachen könnte, nein es läuft genau so schief, wie man es erwartet und dann versucht auch noch die Regie, bestehend aus  David Daniel und Damon Dash, jeglichen Witz zu unterdrücken. Eine Zeit lang fühlte ich mich wie in einem Drama, zwischen Geldmangel, der eigenen Familie und über das Leben im Underground, und so etwas nennt sich dann Komödie bzw. Actionkomödie. Ich fühlte mich oftmals im falschen Film, so könnte man es nennen, denn erwartet habe ich einen Film, der über ein paar Vollidioten berichtet, die einen auf Räuber machen wollen und dabei ein paar lustige „Dinger“ drehen und eventuell noch das ganz große Los ziehen, doch nichts dergleichen findet man. Der gesamte Plot ist sehr komisch gestaltet und die Relationen passen nicht sonderlich gut zusammen, oftmals bleibt man auf höchster Ebene und versucht erst gar nicht etwas tiefer in die Charakterebene einzutauchen. Ja, Paper Soldiers ist keinesfalls überzeugend, das selbe kann man von der schauspielerischen Leistungen behaupten, die allesamt nicht überzeugen können und einer unnatürlicher wie der andere wirkt. Lahm, langweilig, unlustig, unnütz, anspruchslos und zeitraubend beschreiben Paper Soldiers eigentlich sehr gut. Nachdem ich nun so viel Negatives zu berichten hatte, muss ich nun ein paar positive Dinge aufzählen, um Paper Soldiers vor einer noch schlechteren Wertung zu retten. Paper Soldiers ist in meinen Augen ein unfertiger Film ohne richtigen Anfang und ohne richtiges Ende, man ist nachher genauso schlau, wie vorher und zum Lachen war die ganze Sache auch nicht, dennoch bietet der Streifen ein paar kleine Punkte, wodurch er sich noch ein paar Sternchen verdienen kann, zum einen wäre da das Konzept, welches durchaus cool wirkt, aber durch die mangelnde Umsetzung total unter den Tisch fiel und zum Anderen ist dort die halbfertige Story, die trotz allem mehr zu bieten hat, als typische andere Komödien. Der Gesamteindruck ist dennoch nicht gut und eher ermüdend, mein Fazit lautet deshalb: Finger weg!

Filme-Blog Wertung: 2/10

Mal ganz im ernst, Paper Soldiers hat mit zwei Sternchen noch eine großzügige Wertung erhalten, denn schließlich ist die möchtegern-Komödie genauso möchtegern, wie die Gangster in Paper Soldiers selbst. Lahm und langweilig sind wohl die besten Begriffe, um Paper Soldiers zu beschreiben, was nicht zuletzt daran liegt, dass ihm jegliche Spannung und Tiefgang fehlt, um endlich ein wenig Pepp in den Plot zu bringen. Die Idee ist jedoch recht ordentlich, doch die Umsetzung mehr als stümperhaft. Finger weg von dieser zeitraubenden möchtegern-Gangsterkomödie.

Filmfazit:

Paper Soldiers ist wohl die langweiligste Komödie, die ich je gesehen habe. Viele Dinge werden einfach unter den Teppich gekehrt und man versucht gar nicht, den Streifen witzig wirken zu lassen.

Filmtrailer:

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