Filmkritik: Pakt der Rache (2012)

pakt der rache

Filmbeschreibung:

Laura ist zum Opfer eines brutalen Vergewaltigers geworden und liegt nun schwer verletzt im Krankenhaus. Ihr Mann Will Gerard eilt nach einem Schachduell zu ihr und ist entsetzt darüber, wie leblos seine Frau im Krankenbett vor ihm liegt. Als er vor dem Krankenzimmer sitzt, gesellt sich ein fremder Mann im Anzug zu ihm und bietet ihm Gerechtigkeit an. Simon lässt dem Vergewaltiger seine gerechte Strafe zu kommen und Will muss sich um finanzielle Dinge keinen Kopf machen. Nach getaner Arbeit verlangt Simon in Zukunft vielleicht ein paar andere Gefallen. Will willigt mit einem unguten Gefühl ein. Tage später wird er bereits von einem weiteren unbekannten Mann besucht, der ihm einen Briefumschlag in die Hand drückt und verschwindet. Der Inhalt: Fotos und die Kette seiner Frau. Doch das Schicksal trifft einen immer dann, wenn man es am wenigsten erwartet und so ergeht es auch Will, der den gesamten Vorfall schon längst verdrängt hatte und nun seine Schuld bei Simon begleichen muss. Zum Trailer

Filmkritik:

Nicolas Cage (Drive Angry 3D, Duell der Magier, Nur noch 60 Sekunden, Next, Ghost Rider), wo bist du da nur rein gerutscht? Direct-to-DVD und das soll ein Cage-Thriller mit so einem populären Titel sein? Da muss doch etwas faul dran sein. Tja, wer den richtigen Riecher hat, wird schnell merken, dass Pakt der Rache im Grunde genommen mehr als öde ist. Das erste Drittel zieht sich noch schlimmer als ein frischer Kaugummi unter den futsch neuen Schuhen. Mystery finde ich gut, aber zu viel davon verdirbt einfach das Gericht, was im Falle von Pakt der Rache perfekt auf Nicolas Cage zubereitet ist. Pakt der Rache ist zwar vom Konzept her ein typischer Cage-Film, aber im Gesamtblick nicht wirklich überzeugend. Eine böse Selbstjustiz-führende Untergrundbande mit bösen Absichten; klingt doch eigentlich ganz spannend. Story und Konzept greifen super wie das Getriebe eines Uhrwerks, auch die Spannung ist recht ordentlich, aber erst zum Ende hin zeigt sie sich. Dabei vergeht das erste Drittel schon mal, ohne das man etwas von Spannung sehen konnte, oder wirkliches Cage-Feeling aufkommt. Nicolas Cage (Drive Angry 3D, Duell der Magier, Nur noch 60 Sekunden, Next, Ghost Rider) verkörpert seine Rolle als Will Gerard wirklich souverän und überzeugend, aber zum Sympathieträger wird er leider nicht und auch vollen Einsatz sieht man in Pakt der Rache nicht von ihm, dabei könnte er so viel mehr. Pakt der Rache war ein klarer Flop, besonders, wenn man als Cage-Filmliebhaber schon sehnsüchtig auf den DVD-Start gewartet hat. Pakt der Rache ist vielleicht noch als mittelklassiger Blockbuster zu gebrauchen, doch mehr Unterhaltung sollte man nicht erwarten. Viel Wirbel um nichts und der gesamte Aufzug zu Beginn wird dem Ende einfach nicht gerecht.

Filme-Blog Wertung: 4/10

 

DVD-Start in Deutschland ist der 1. Juni und knappe 14€ wird die DVD kosten, wobei man in seinem örtlichen DVD-Verleih eher vorbei schauen sollte, denn Pakt der Rache sieht man sich einmal an und lässt ihn dann im Regal verstauben. Und hinterher ärgert man sich noch über das Geld, wovon man sich locker zehn Filme hätte ausleihen können. Wer auf Nicolas Cage (Drive Angry 3D, Duell der Magier, Nur noch 60 Sekunden, Next, Ghost Rider) steht, kann sich Pakt der Rache ansehen, sollte aber nicht zu viel von diesem B-Movie erwarten. Richtiges Cage-Feeling bekommt man hier nicht zu Gesicht und auch in Sachen Spannung kann der Thriller nicht das Gelbe vom Ei bieten. Eigentlich eine sehr miese Vorstellung, weshalb es auch eine miese Wertung von nur vier Sternen von mir gibt.

Filmfazit:

Die Enttäuschung war schon groß. Ein vom Konzept her typischer Cage-Thriller, aber im Detail einfach nur öde und einem Nicolas Cage eigentlich nicht würdig.

Filmtrailer:

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