Filmkritik: Das Beste kommt zum Schluss (2008)

Das beste kommt zum schluss

Filmbeschreibung:

Unterschiedlicher können zwei Menschen kaum sein: Edward Cole ist reich und der stolzer Besitzer einer Klinik, während Carter Chamber sein schwarzer, intelligenter Automechaniker ist. Doch ihr Schicksal verbindet die beiden: Sie leide leiden an Krebs und werden wahrscheinlich nicht länger als ein Jahr zu leben haben. Edward besteht darauf ein Einzelzimmer im Krankenhaus zu bekommen, was ihm gehört, da er zusammen mit Carter in ein Zimmer verlegt worden ist. Da das aus Platzmangel jedoch nicht möglich ist, müssen die beiden miteinander auskommen. Die beiden werden schnell Freunde und erfahren viel voneinander: Carter zum Beispiel wollte Geschichtsprofessor werden, doch aufgrund der Schwangerschaft seiner Frau, die er nicht mehr wirklich liebt, musste er seinen Traum aufgeben. Cole hingegen war mit vier Frauen verheiratet und ist mit seiner Tochter zerstritten. Carter beginnt  im Krankenhaus eine Liste, die Löffelliste, zu erstellen, auf der alle Dinge stehen, die er vor seinem Tod noch erleben möchte. Als Cole diese sieht, ist er begeistert und schreibt noch einige Dinge dazu. Gegen den Willen seiner Frau lässt sich Carter dazu überreden eine kleine Weltreise mit Cole zu unternehmen. Carters größter Traum ist es, den Mount Everest zu besteigen. Und nachdem es um Carters Gesundheit immer schlechter steht, versucht Cole alles, um ihm diesen einen Traum zu erfüllen. Zum Trailer

Filmkritik:

Das Beste kommt zum Schluss – dieser Spruch traf für mich in den meisten Fällen immer zu und aus diesem Grund habe ich mir diesen Film angeschaut, auf den ich jedoch nur zufälligerweise gestoßen bin. In dem Film geht es um zwei ältere Herren, die sich zu Beginn völlig fremd sind und durch ihr Schicksal und ihre Träume zueinander finden. Es ist interessant zu sehen, wie der etwas suspekt erscheinende Cole und der gebildete und freundliche Carter langsam eine freundschaftliche Beziehung zueinander aufbauen, die sogar der Tod nicht trennen kann. Die Handlung ist meiner Meinung nach von Anfang an sehr gut durchdacht, sodass der rote Faden von Anfang bis Ende vorhanden ist. Schon zu Beginn wird man neugierig und man bekommt eine leichte Ahnung in welche Richtung das Ganze hinauslaufen wird. Somit ist der Film etwas vorhersehbar, jedoch hat das mich persönlich nicht besonders gestört, da es sich noch in Grenzen hielt. Was ich an diesem Film besonders geschätzt habe, war dass er durch die Thematik Menschen anspricht, die dasselbe Schicksal wie Carter und Cole, oder auch wie Carters Frau haben. Der Film schafft es dadurch diesen Kraft zu geben und diese dazu zu bewegen, trotz ihres Schicksals weiterzuleben. Denn laut Carter hat Cole nie mehr gelebt, als in der Zeit, in der die beiden ihre Träume verwirklichen wollten. Somit ist der Film wirklich unglaublich berührend und gibt einen Einblick in die Welt eines Krebskranken. Naja, alles schön und gut, doch was mich letztendlich wirklich gestört hat, war die Tatsache, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist einen solch reichen Freund zu haben, der einem die ganzen Träume verwirklichen kann. Das nimmt dem Film etwas von seiner Glaubwürdigkeit. Der Soundtrack war meiner Meinung nach sehr gut und hat sich der Stimmung im Film angepasst. Von den beiden Hauptdarstellern hat mir zugegebenermaßen Morgan Freeman (Million Dollar Baby, R.E.D) besser gefallen, wahrscheinlich aber auch aus dem Grund, dass die Figur von Carter um Längen sympathischer wirkte, als die von Cole.

Filme-Blog Wertung: 8/10

Das Beste kommt zum Schluss verdient sich acht Sterne. Diese verdient sich der Film vor allen Dingen aus dem Grund, dass er so berührend ist und darauf abzielt, Menschen mit dem selben Schicksal Hoffnung zu geben und sich nicht selbst aufzugeben. Weitere Pluspunkte verdient sich Das Beste kommt zum Schluss außerdem durch die guten Darsteller, die die Gefühle überzeugend an die Zuschauer herüber gebracht haben und auch für den Soundtrack, der diese Emotionen unterstreicht. Jedoch erntet Das Beste kommt zum Schluss auch Minuspunkte. Diese in erster Linie deshalb, da die Handlung etwas vorhersehbar war, aber auch, da er aus dem Grund, dass Cole so reich ist und Carter nur aus diesem Grund alles ermöglichen kann, etwas unrealistisch wirkt.

Filmfazit:

Das Beste kommt zum Schluss ist zwar ein nicht sehr bekannter Film, doch meiner Meinung nach ein absoluter Geheimtipp. Der Film bietet eine gute Besetzung und auch eine sehr berührende Handlung. Jedoch ist der Film nichts für Machos.

Filmtrailer:

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Ein Gedanke zu “Filmkritik: Das Beste kommt zum Schluss (2008)

  1. ein guter film mit einer relativ gerechten wertung wie ich finde
    viele emotionale momente und ganz guter humor
    die leistung der beiden hauptdarsteller kanns ich soweit sehen lassen, ich mein, morgen freeman und jack nicholson, zwei tolle schauspieler, die in diesem film kaum besser zueinander passen können
    aber ganz ehrlich, die emotionalen momente muss jack nicholson noch üben – sein ganz charakter passt einfach nicht dazu – er ist einfach der fiese, spöttische kerl, nicht der mitleidene, emotionale

    alles in allem eine ganz nette unterhaltung mit emotionalen momenten, die sich sehen lassen können

    persönliche wertung: 7/10

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