Filme-Blog http://filme-blog.com Zahlreiche gute Filme, Filmtipps und Filmkritiken Tue, 26 Aug 2014 20:24:23 +0000 de-DE hourly 1 Evan Allmächtig (2007) http://filme-blog.com/evan-allmachtig-2007/ http://filme-blog.com/evan-allmachtig-2007/#comments Tue, 22 Apr 2014 22:01:49 +0000 http://filme-blog.com/?p=39058 %%postlink%%

 Evan zieht mit seiner Familie um, da er einen Karriereaufstieg erhält, vom Wettermann zum Abgeordneten im Kongress der Vereinigten Staaten. Normalerweise glaubt Evan nicht wirklich an Gott, doch dieses eine Mal betet er zu ihm und bittet ihn, die Welt … Weiterlesen

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evan allmächtig Evan zieht mit seiner Familie um, da er einen Karriereaufstieg erhält, vom Wettermann zum Abgeordneten im Kongress der Vereinigten Staaten. Normalerweise glaubt Evan nicht wirklich an Gott, doch dieses eine Mal betet er zu ihm und bittet ihn, die Welt verändern zu können. Bereits kurz darauf erhält Evan merkwürdige Lieferungen von Tischlerwerkzeugen, über Unmengen an Holz, bis hin zu komischen Kleidern. Als Gott dann auch noch direkt zu ihm spricht und ihm eine Buchanleitung mit dem Titel „Wie baue ich eine Arche“ gibt, ist die Sache eindeutig. Evan soll eine Arche bauen, um seine Familie und die Tiere vor der kommenden Flut zu retten. Hierfür muss er sich gegen Freunde, Verwandte und Bekannte stellen und seinen von Gott gegebenen Auftrag zu Ende führen. Doch wieso sollte es eine Flut im 21. Jahrhundert geben, wovon sämtliche Wetterexperten nichts wissen? Zum Trailer

Filmkritik zu Evan Allmächtig:

Nach Bruce kommt nun Evan. Evan allmächtig und Bruce Allmächtig haben nunmal nichts miteinander zu tun, was man auch in den ersten paar Minuten bereits zu spüren bekommt, aber dennoch kann Evan allmächtig mit seiner Idee zahlreiche Mainstream-Filmliebhaber überzeugen. Der Film war einfach unheimlich lustig, kommt meines Erachtens aber an den Coolness-Faktor von Bruce Allmächtig nicht heran. Die Story ist recht simpel aufgebaut und bedarf keiner großen Anstrengung um ihr folgen zu können. Evan Allmächtig ist eben ein Film für die ganze Familie, weshalb die Moral von der Geschicht’ auch die Familie selbst ist und wie diese zum Schluss zusammenhalten, obwohl Evan etwas völlig Absurdes vorhat. Was mich an Evan Allmächtig ein wenig störte, ist die kurz gefühlte Story. Irgendwie verfliegt die Zeit sehr schnell und Evan Allmächtig hat ehrlich gesagt kaum etwas erzählt. Die Story ist leider nichts Besonderes und dementsprechend sehr vorhersehbar, was Evan Allmächtig nicht gerade zu einem spannenden Film macht. Die Witze sind teils wirklich amüsant, können aber auch hier nicht von Originalität zeugen und stellen deswegen auch keine wirkliche Bereicherung dar. Alles in allem ist Evan Allmächtig zwar ein klasse Familienfilm, aber in meinen Augen nichts Besonderes, dafür mangelt es einfach an zu vielen Ecken, die zum Beispiel Bruce Allmächtig wesentlich besser gelöst hat.

Wertung für Evan Allmächtig: 5/10

Mehr als fünf Sterne sind leider definitiv nicht drin für Evan Allmächtig. Die Witze sind leider ein wenig flach und die Story zeigt sich ebenfalls nicht gerade von ihrer besten Seite, zumal es schwer ist, gegen einen großen Bruder, wie Bruce Allmächtig heran zu kommen. Nichtsdestotrotz kann Evan Allmächtig ein unterhaltsamer Spaß für jedermann sein, da der Humor allgemein gehalten ist und die Story auch etwas für Kinder bietet. Für einen lustigen Partyabend mit Filmen würde ich den Film aber nicht empfehlen, dafür gibt es zu viele Familienmomente, die einen berühren und zum Nachdenken bewegen wollen. Wer dennoch auf einen anspruchslosen Filme-Abend Lust hat, ohne groß darüber nachdenken zu wollen, dem kann ich Evan Allmächtig ans Herz legen.

Fazit:

Evan Allmächtig ist zwar kein Highlight, doch für einen gemütlichen Abend ohne hohe Ansprüche reicht der Film allemal.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Evan Almighty
  • Erscheinungsdatum: 22.06.2007 (USA) & 09.08.2007 (D)
  • Laufzeit: 96 Min.
  • Genre: Familie, Fantasy, Komödie
  • FSK: 6
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: 175.000.000$
  • Einnahmen: 173.418.781$
  • Regie: Tom Shadyac
  • Cast: Steve Carell, Morgan Freeman, Lauren Graham, Johnny Simmons, Graham Phillips, Jimmy Bennett, John Goodman, Wanda Sykes, John Michael Higgins, Jonah Hill, Molly Shannon, Harve Presnell, P.J. Byrne, Ralph Louis Harris, Arden Myrin, Brian Howe, Ralph P. Martin, Maile Flanagan, Angela Martinez, Ed Helms, David Barrera, Jeremiah Birkett, Jesse Burch, Rachael Harris, Casey Strand, Wayne Wilderson, Dean Norris, Derick Alexander, Scott Rollins, Madison Mason, Bruce Gray, Paul Collins, Lisa Arch,  Judith Benezra, Krista Carpenter, Gerald Downey, Simon Helberg, Dylan Jones, Jay Lay, Suzy Nakamura, Matt Price, Irene Roseen, Larry Sullivan, Audrey Wasilewski, Jon Wellner, Channing Chase,  Jim Doughan, Shelley Dowdy, Meagen Fay, Pete Gardner
  • Musik: John Debney

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In eigener Sache: Auf Wiedersehen! http://filme-blog.com/in-eigener-sache-auf-wiedersehen/ http://filme-blog.com/in-eigener-sache-auf-wiedersehen/#comments Tue, 13 Aug 2013 22:01:54 +0000 http://filme-blog.com/?p=39286 %%postlink%%

Irgendetwas war die vergangenen Tage anders. Ihr werdet es sicher gemerkt haben. Das erste Mal seit knapp drei Jahren versorgte euch euer Filme-Blog nicht mit einer täglichen Kritik zu einem Kinofilm. Was war passiert? Ganz einfach, den Filme-Blog gibt es … Weiterlesen

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the endIrgendetwas war die vergangenen Tage anders. Ihr werdet es sicher gemerkt haben. Das erste Mal seit knapp drei Jahren versorgte euch euer Filme-Blog nicht mit einer täglichen Kritik zu einem Kinofilm. Was war passiert? Ganz einfach, den Filme-Blog gibt es in seiner jetzigen Form nicht mehr. Das liegt nicht etwa daran, dass Simon, Patrick und ich die Lust an guten (und manchmal auch weniger guten) Filmen verloren haben. Der Grund ist viel simpler: Uns Dreien fehlt in den letzten Tagen, Wochen und Monaten schlicht und einfach die Zeit für das ausführliche Schreiben von Kritiken. Niemand von uns möchte mit dem Blog aufhören; niemand von uns möchte jedoch auch bloß schnell geschriebene Kommentare und lustlos Heruntergekurbeltes veröffentlichen. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, die Reißleine zu ziehen.

Am 23. Oktober 2010 ging der erste Artikel von Patrick online. Drei Tage später zog Simon nach. Ich stieß im Sommer 2011 zu der illustren Truppe. Allen unseren Weggefährten (Arabella Franz, Yasmin Houbi, Amanita, Anastasia Schnitzer), die ebenfalls – manchmal kurz, manchmal länger – für uns geschrieben haben, sagen wir hier nochmals ein herzliches Dankeschön!

Doch am meisten bedanken wir uns bei euch, unseren Lesern. Wir haben uns immer über den Austausch mit euch gefreut – besonders die kleinen Scharmützel mit Hiroaki werden insbesondere mir fehlen ;). Wir hoffen, dass unsere bisherigen Kritiken euch auch in den kommenden Monaten und Jahren helfen werden, den ein oder anderen sehenswerten Film zu sichten beziehungsweise den ein oder anderen Reinfall zu umschiffen. Denn – und das ist das einzig Gute an der Hiobsbotschaft – der Filme-Blog bleibt bis auf weiteres online. Alle Kritiken von The Dark Knight über The Cabin in the Woods bis hin zu World War Z bleiben euch demnach erhalten. Wenn ihr eure Meinung zu einer Kritik oder einem Film kundtun möchtet, nutzt weiterhin fleißig die Kommentarfunktion – wenn es unsere Zeit erlaubt, werden wir natürlich antworten.

Demnach bleibt uns, euch nun noch ein schönes Leben zu wünschen – wir hoffen, dass es kein Abschied für immer, sondern nur auf Zeit ist. Spätestens, wenn Simon, Patrick und ich in Rente gehen, werden wir sicher wieder genug Zeit für gute Filme und vor allem für das Schreiben guter Kritiken haben.

Bis dahin!

Euer Filme-Blog-Team…


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Upside Down (2013) http://filme-blog.com/upside-down-2013/ http://filme-blog.com/upside-down-2013/#comments Sat, 10 Aug 2013 09:42:47 +0000 http://filme-blog.com/?p=39214 %%postlink%%

Wenn Adam nach oben schaut, steht die Welt Kopf – im wahrsten Sinne des Wortes. Adams Universum ist etwas anders als unseres. Von der Schwerkraft unberührt schweben dort oben am Himmel Flüsse, Seen, Bäume… Eine komplette Gesellschaft lebt dort oben; … Weiterlesen

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upside downWenn Adam nach oben schaut, steht die Welt Kopf – im wahrsten Sinne des Wortes. Adams Universum ist etwas anders als unseres. Von der Schwerkraft unberührt schweben dort oben am Himmel Flüsse, Seen, Bäume… Eine komplette Gesellschaft lebt dort oben; eine Gesellschaft, die elitärer ist, als die von Adam. Die Regierung dieser „auf dem Kopf stehenden“ verbietet jedem der Bewohner den Kontakt zu den „anderen“. Dieses Gesetz stört Adam nicht weiter; zumindest nicht, bis er dort, auf der anderen Seite des Spiegels, die junge Eden sieht und sich unsterblich in die junge Frau verliebt. Adam fasst einen Entschluss: Er möchte mit Eden zusammenkommen; selbst wenn er dazu die Gesetze seiner Welt und sogar die der Schwerkraft brechen muss.

Kinostart: 22. August 2013

Trailer:

 


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Pain and Gain (2013) http://filme-blog.com/pain-and-gain-2013/ http://filme-blog.com/pain-and-gain-2013/#comments Sat, 10 Aug 2013 09:35:02 +0000 http://filme-blog.com/?p=39212 %%postlink%%

Was passiert, wenn man Regisseur Michael Bay anstatt einem Budget von 100 Millionen Dollar „nur“ 26 Millionen zur Verfügung stellt, zeigt Pain and Gain. Da explodieren zwar keine Monster und keine Transformers zerlegen ganze Städte – und dennoch laufen die … Weiterlesen

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pain and gainWas passiert, wenn man Regisseur Michael Bay anstatt einem Budget von 100 Millionen Dollar „nur“ 26 Millionen zur Verfügung stellt, zeigt Pain and Gain. Da explodieren zwar keine Monster und keine Transformers zerlegen ganze Städte – und dennoch laufen die Stars Hand in Hand über die Leinwand. Bays „kleinster Film“ seit Bad Boys (das war 1995!!) basiert auf einer wahren Geschichte – zumindest wird der Regisseur nicht müde, dies immer und immer wieder zu behaupten: Die beiden Bodybuilder Daniel Lugo und sein Kumpel Adrian Doorbal sehen zwar aus, wie fleischgewordene Testosteron-Pakete, sind aber nicht zufrieden mit ihrem Leben: Sie müssen für ihren Verdienst arbeiten. Zusammen mit dem frisch aus dem Knast entlassenen Paul Doyle – auch so ein Muskelpaket – hecken sie den Plan aus, den erfolgreichen Geschäftsmann Victor Kershaw zu entführen und ihn per Folter dazu zu „überreden“ ihnen all sein Geld zu überschreiben. Dumm nur, dass Kershaw die Flucht gelingt und er dem Mucki-Trio den Privatermittler Ed Du Bois auf den Hals hetzt. Pain and Gain hat trotz dem geringeren Budget all die Bay-Trademarks: Er ist sexistisch, rassistisch, sieht hammergeil aus, hat plumpen Humor und könnte richtig, richtig unterhaltsam werden.

Kinostart: 22. August 2013

Trailer:

 


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News: Hatufim – In der Hand des Feindes http://filme-blog.com/hatufim-in-der-hand-des-feindes/ http://filme-blog.com/hatufim-in-der-hand-des-feindes/#comments Fri, 09 Aug 2013 18:15:35 +0000 http://filme-blog.com/?p=39227 %%postlink%%

Homeland, wer kennt diese Serie nicht? In einem atemberaubendem Meisterwerk zeigt sie die Grausamkeit der Gefangenschaft. So ähnlich ergeht es ihrem Vorbild, der israelischen Erfolgsserie Hatufim. Genau, richtig, die amerikanische Hollywoodserie Homeland hat als Vorgänger und Vorbild die Serie Hatufim, … Weiterlesen

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Hatufim - In der Hand des FeindesHomeland, wer kennt diese Serie nicht? In einem atemberaubendem Meisterwerk zeigt sie die Grausamkeit der Gefangenschaft. So ähnlich ergeht es ihrem Vorbild, der israelischen Erfolgsserie Hatufim. Genau, richtig, die amerikanische Hollywoodserie Homeland hat als Vorgänger und Vorbild die Serie Hatufim, deren Entwickler Gideon Raff darauf Homeland entwickelte. Genauso wie im „Nachfolger“ geht es in der TV-Ausstrahlung um drei Soldaten, Nimrod Klein, Uri Zach und Amiel Ben-Horin, die einen Geheimeinsatz im Libanon ausführen. Amiel stirbt beim Kampf, die anderen beiden jedoch werden gefangen genommen. So erleben die Soldaten in ihrer bald 17 Jahre andauernden Gefangenschaft einiges an Leid, Schmerz und Folter. Immer wieder wird man versuchen sie zu befreien. Nach langer Zeit endlich gelingt es die Soldaten durch einen Handel freizukaufen. Dort setzt die Serie ein und zeigt immer wieder in Rückblenden das Leben in Gefangenschaft. Als die beiden Soldaten heimkehren, müssen sie vor einem Militär-Psychologen aussagen, was in ihrer Gefangenschaft geschehen ist. Hierbei lassen sich Ungenauigkeiten und Unterschiede zwischen den beiden feststellen. Was verheimlichen die beiden also wirklich?

 


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Snake Club: Revenge of the Snake Woman (2013) http://filme-blog.com/snake-club-revenge-of-the-snake-woman-2013/ http://filme-blog.com/snake-club-revenge-of-the-snake-woman-2013/#comments Thu, 08 Aug 2013 22:01:56 +0000 http://filme-blog.com/?p=38815 %%postlink%%

Ein Dieb wird von zwei Kerlen dazu angeheuert, eine mehr oder weniger wertvolle Schlangenstatue aus dem heimischen Museum zu stehlen. Das Seltsame daran ist allerdings, dass die Auftraggeber es nicht etwa darauf abgesehen haben, die besagte Statue später an den … Weiterlesen

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Snake Club - Revenge of the Snake WomanEin Dieb wird von zwei Kerlen dazu angeheuert, eine mehr oder weniger wertvolle Schlangenstatue aus dem heimischen Museum zu stehlen. Das Seltsame daran ist allerdings, dass die Auftraggeber es nicht etwa darauf abgesehen haben, die besagte Statue später an den Meistbietenden zu verkaufen oder sie über die Grenze in ein anderes Land zu schmuggeln, nein, ihnen geht es vielmehr darum den Schlangengeist, der dieser Statue seit vielen hundert Jahren innewohnt zu töten und so die Menschheit vor einem neuen Zeitalter der Unterdrückung zu bewahren. Das Entwenden der Statue verläuft zunächst noch relativ reibungslos, doch dann wird der angeheuerte Dieb von einem Beamten des LAPD angeschossen und erleidet einen starken Blutverlust. Dennoch ist der Langfinger in der Lage, sich mit letzter Kraft ein sicheres Versteck zu suchen. Schließlich ist man ja nirgends sicherer als im örtlichen Strip-Lokal… Zum Trailer

Kritik:

Und wir haben einen vorläufigen Gewinner für die Kategorie: „Trashigster Film des Jahres 2013“. Was man bei dem Streifen namens Snake Club: Revenge of the Snake Woman - zu erwarten hat, das sollte bereits jedem Zuschauer nach dem Lesen des Titels oder dem Betrachten des Covers klar sein. Nachdem ich damals AVH – Alien vs. Hunter - gesehen hatte dachte ich eigentlich, dass mir nie wieder ein noch schlechterer und sinnloserer Streifen in die Finger fallen würde. Doch Snake Club: Revenge of the Snake Woman - beweist bereits nach wenigen Minuten das Gegenteil und nüchtern rate ich wirklich niemandem sich den Streifen anzusehen. Bei einer gemütlichen Männerrunde, bei der massenhaft Bier bereit steht und bei der sich die Trash-Fanatiker mal wieder so richtig unterhalten fühlen wollen, darf Snake Club: Revenge of the Snake Woman - allerdings nicht fehlen und der Streifen ist fast schon eine klare Empfehlung für einen solchen Abend, an dem das Gehirn nicht nur auf Standby geschaltet, sondern am besten völlig heruntergefahren und nicht mehr neu gestartet wird. Das Bild mag teilweise ganz in Ordnung sein und die Mädels, allen voran die rothaarige Eve, gespielt von Keoni Carew, können sich durchaus vor der Kamera zeigen, aber für viel mehr ist Snake Club: Revenge of the Snake Woman – dann auch schon nicht mehr zu gebrauchen. Die Musik im Strip-Club (man überlege sich übrigens wie viel Liebe zum Detail in dessen Namen „Eden“ steckt) macht einen stellenweise völlig wahnsinnig. Immer und immer wieder ertönt das selbe grauenhafte Elektro-Gedudel, welches man spätestens nach einer halben Stunde mitsummen kann und welches einen von Zeit zu Zeit immer aggressiver macht. Die Splatter-Szenen sind oftmals nur ansatzweise zu sehen, was trotz Uncut-Fassung sehr schade ist, halten aber hin und wieder wahre Brüller bereit (als Beispiel sei hier nur einmal die Szene mit Schlangengöttin Lamia und dem vermeintlichen Türsteher genannt, in welcher sie sich seines besten Stücks bedient und dabei einen wahnsinnig dämlichen, gleichermaßen aber dennoch absolut trashigen und lustigen Kommentar ablässt). Um mal nicht zu viel Trash-Faktor vorwegzunehmen, nun vielleicht noch etwas mehr zum Film an sich. Die ersten 20 Minuten sind mit das Erbärmlichste, was ich dieses Jahr an Low-Budget Produktionen gesehen habe und selbst für einen Trash-Horror-Streifen ist das fast schon zu viel des Guten. Nahezu alle fünf Minuten wird man bei Snake Club: Revenge of the Snake Woman - die Hände unglaubwürdig über dem Kopf zusammenschlagen und sich hin und wieder wohl fragen müssen, ob der ganze Streifen denn nun wirklich noch als Trash zu verstehen ist, oder ob das Machwerk sogar dafür stellenweise schon etwas zu viel des Guten auftischt. Jedenfalls ist Snake Club: Revenge of the Snake Woman - für Genre-Fanatiker eine herbe Enttäuschung, es sei denn natürlich man steht auf absolut niveauloses Low-Budget-C-Movie-Kino im feinsten Trash-Format.

Wertung: 2/10 

Wie bewertet man jetzt einen Film, der eigentlich gar nicht so richtig als Film zu bezeichnen ist und den man sich eigentlich nur im angeheiterten Zustand und nur als wirklicher Trash-Fanatiker anzusehen vermag… Die Schauspieler(INNEN!) sind nett anzusehen und liefern dem Betrachter jede nur erdenkliche Minute einen Lapdance, halbwegs heiße Lesben-Action, oder räkeln sich halbnackt an der Strip-Stange, haben aber ansonsten nicht wirklich viel Talent, mit dem sie den Zuschauer irgendwie unterhalten könnten. Die Story ist allerfeinster Trash und besitzt null Tiefgang (das wohl Tiefsinnigste an der ganzen Geschichte dürfte wohl das tragische Schicksal der an Krebs erkrankten Mutter der neuen Stripperin im Club sein, von welcher man nichts weiter erfährt, als dass sie dringend Geld für die Chemotherapie aufbringen muss). Bild und Ton hatte ich oben bereits angesprochen und letztlich endet der Streifen mit einem völlig sinnlosen Ende, welches man sich wohl zwei- oder dreimal ansehen muss, und welches man auch danach immer noch nicht besser verstehen wird. Fakt ist, Snake Club: Revenge of the Snake Woman - ist was für echte Trash-Liebhaber und für diese wird der Film auch den nötigen Unterhaltungswert parat halten. Alle anderen Betrachter, seien es Genre-Fans, neugierige Horror-Newbies, oder wer auch immer, werden von dem Teil vermutlich allerdings maßlos enttäuscht werden. Letztlich kann sich Snake Club: Revenge of the Snake Woman - also leider nicht mehr als zwei kleine Gnadensterne sichern, die immerhin dafür sorgen werden, dass Trash-Fans aufgrund dieser überaus schlechten Bewertung auf den Streifen aufmerksam werden…

Fazit:

Trash-Fans werden sich an Snake Club: Revenge of the Snake Woman - wahrscheinlich gar nicht erst satt sehen können. Für einen lustigen Männerabend – mit reichlich Bier in der Hinterhand – dürfte der Streifen ebenfalls für die nötige Unterhaltung sorgen. Allen (und ich meine wirklich allen) anderen Betrachtern rate ich von diesem Filmchen allerdings dringend ab! Snake Club: Revenge of the Snake Woman - ist definitiv nur für wirkliche Trash-Verehrer eine brauchbare Unterhaltung an einem ruhigen Abend.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Snake Club: Revenge of the Snake Woman
  • Erscheinungsdatum: 28.02.2013 (USA) & 31.05.2013 (D)
  • Laufzeit: 82 Min.
  • Genre: Action, Fantasy, Horror
  • FSK: 18
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: Low-Budget
  • Regie: David Palmieri
  • Cast: Keoni Carew, Tracy Carr, Cuyle Carvin, Kristen Walterscheid Casner, Krystal Ellsworth, Wilfred Gelin, Arsee Hahn, Jeffrey Johnson, Brenton Jones, Nina Kate, Marlene Mc’Cohen, Andrew J McGuinness, Will V. Moore, Randy Oppenheimer, David Palmieri

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Feuchtgebiete (2013) http://filme-blog.com/feuchtgebiete-2013/ http://filme-blog.com/feuchtgebiete-2013/#comments Thu, 08 Aug 2013 17:55:54 +0000 http://filme-blog.com/?p=39209 %%postlink%%

Der deutsche Regisseur David Wnendt beschäftigt sich in seinen Filmen irgendwie immer mit starken, subversiven und irgendwie “anderen” Frauenfiguren. In Kriegerin ging es im vergangenen Jahr um eine Neonazi-Braut, die irgendwann aus der Szene ausbrechen möchte. In Feuchtgebiete, der Romanadaption … Weiterlesen

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FeuchtgebieteDer deutsche Regisseur David Wnendt beschäftigt sich in seinen Filmen irgendwie immer mit starken, subversiven und irgendwie “anderen” Frauenfiguren. In Kriegerin ging es im vergangenen Jahr um eine Neonazi-Braut, die irgendwann aus der Szene ausbrechen möchte. In Feuchtgebiete, der Romanadaption zu dem gleichnamigen Skandalroman der Ex-Viva-Moderatorin Charlotte Roche, geht es um die gerade 18 gewordene Helen. Helen ist ein Underdog. Sie geht offen mit ihrer Sexualität um, mag Körpersäfte aller Art und hat ein Problem mit dem in den Medien propagierten Frauenbild. Die ersten Filmszenen lassen darauf schließen, dass sich Wnendt nicht scheut, auch so manch drastische Szene in seinem Feuchtgebiete unterzubringen. Haarscharf schramme er dabei immer mal wieder an der Grenze zum Porno vorbei, attestieren manche selbsternannte Moralapostel. Bereits Roches Debutroman wurde des Öfteren auf seine „Ekelszenen“ und den freizügigen Umgang mit sexuellem Vokabular herabgestuft; dabei wurde vergessen, dass hinter der gewollt provokanten Fassade eine äußerst interessante Protagonistin stand und eine Geschichte, die offen Kritik übt, an einer Gesellschaft, in der wir alle Models sein wollen/müssen. Es ist bereits jetzt abzusehen, dass Wnendts Film die Gemüter erhitzen wird. Stil und Vorlage versprechen jedoch bereits jetzt einen unterhaltsamen, provokanten Blick in das Leben eines etwas anderen Teenagers.

Kinostart: 22. August 2013

Trailer:

 


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End of Time – Der Tod liegt in der Luft (2013) http://filme-blog.com/end-of-time-der-tod-liegt-in-der-luft-2013/ http://filme-blog.com/end-of-time-der-tod-liegt-in-der-luft-2013/#comments Sun, 04 Aug 2013 22:01:11 +0000 http://filme-blog.com/?p=38855 %%postlink%%

Einen Satelliten vom Himmel zu holen dürfte für das Militär mittlerweile zur Routine-Operation geworden sein. Ein paar Telefonate hier, ein finaler Knopfdruck da, und der nicht mehr benötigte Raumflugkörper wird in tausend kleine Teile gesprengt. Doch dieses Mal geht einiges … Weiterlesen

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End of Time - Der Tod liegt in der LuftEinen Satelliten vom Himmel zu holen dürfte für das Militär mittlerweile zur Routine-Operation geworden sein. Ein paar Telefonate hier, ein finaler Knopfdruck da, und der nicht mehr benötigte Raumflugkörper wird in tausend kleine Teile gesprengt. Doch dieses Mal geht einiges gehörig schief. Irgendetwas, vielleicht ein Meteorit oder ein anderes unbekanntes Flugobjekt, kommt dem Militär zuvor und sorgt dafür, dass der Satellit auf die Erde fällt. Im angrenzenden Waldgebiet eines kleinen Örtchens schlägt das riesige Teil auf der Erde auf und hinterlässt einen enormen Waldbrand. Das allerdings dürfte das kleinste Problem der Einwohner der harmonischen Kleinstadt sein, denn an Bord des Satelliten befinden sich zahlreiche außerirdische Keime, die jeden Menschen, der mit ihnen in Berührung kommt, nach und nach in einen fleischfressenden Zombie verwandeln. Zum Trailer

Kritik:

End of Time – Der Tod liegt in der Luft - fängt schwach an, legt dann so richtig los, hört aber letztlich auch wieder ebenso unbedeutend auf. Die Story klingt ganz nett und sogar die Umsetzung ist stellenweise wirklich ganz akzeptabel gelungen – für einen B-Movie-Zombie Streifen versteht sich. Nur leider fehlt es dem Film besonders in den ersten und letzten Minuten enorm an Spannung. Die wenigen Aspekte, die in End of Time – Der Tod liegt in der Luft -von Zeit zu Zeit wirklich recht beängstigend herüberkommen, sind wohl die überaus flinken Zombies und die hin und wieder ganz ansehnlichen Gore-Scenes (von denen es für einen FSK 18-Zombiefilm dann allerdings auch wieder nicht wirklich viele im Film zu sehen gibt und wenn dann mal was da ist, dann eben auch nicht auf einem überdurchschnittlichen hohen Niveau). Hin und wieder versucht End of Time – Der Tod liegt in der Luft - sogar Trash-Fans eine kleine Genugtuung zu verschaffen – Die Dialoge auf der Polizeiwache kann schließlich aufgrund ihrer Absurdität wohl kaum ein Mensch wirklich ernst nehmen… Wie bereits erwähnt klingt die Idee der Storyline ganz nett, allerdings sollte man auch hier anmerken, dass selbige nach Filmen wie 28 Days Later und anderen Produktionen nicht wirklich innovativ und stellenweise sogar sichtlich lustlos inszeniert wurde. Schauspielerisch gesehen ist End of Time – Der Tod liegt in der Luft - soweit in Ordnung, stellenweise etwas unglaubwürdig, aber durchaus noch vertretbar. Das Bild ist – ebenso wie der ganze Film – ein ziemlicher Wackelkandidat. Anfangs eher mies, danach fängt sich das Ganze so langsam ein wenig und zum Ende hin, naja, da rutscht es irgendwie wieder auf das Niveau ab, welches zu Beginn von End of Time – Der Tod liegt in der Luft - gegeben war. Ganz leicht merkt man dem Streifen sogar gewisse Parallelen zum Serienhit The Walking Dead an, aber das wie gesagt nur ganz dezent und eben um einiges preiswerter produziert und umgesetzt. Wirkliche Eye-Catcher gibt es leider sonst keine und somit bleibt End of Time – Der Tod liegt in der Luft - wohl eher ein Filmchen für wirkliche Zombie-Fans, die vom Genre einfach nicht genug bekommen können und die sich durchaus auch mit einem etwas schwächeren und nicht ganz so nennenswerten Vertreter der Kategorie zufrieden geben können…

Wertung: 5/10

Es mögen vielleicht gute fünf Zombie-Sterne sein, aber mehr ist für End of Time – Der Tod liegt in der Luft - dann auch leider schon nicht mehr zu holen. Das Make-Up ist stellenweise ganz nett, das Grundgerüst der Story recht interessant, wenn auch an diversen Stellen extrem löchrig, und die Erklärung am Ende – sofern man die letzten Minuten überhaupt als wirkliches Ende bezeichnen sollte – ist der reinste Müll und ohne viel Liebe zum Detail einfach nur auf den Bildschirm geklatscht. Was letztlich bleibt ist ein preiswert produzierter Zombie-Zeitvertreib über gerade einmal 80 Minuten, mit ein paar soliden Darstellern und zahlreichen Nebensträngen in der eigentlichen Handlungslinie. Wem diese kurze Beschreibung zusagt, der kann sich gerne einmal an End of Time – Der Tod liegt in der Luft - heranwagen und selbst beurteilen, ob er mit dem Streifen glücklich werden kann, oder eben nicht.

Fazit:

Ein bisschen Trash, ein paar flinke Zombies und diverse Handlungsstränge die alle nicht so wirklich zusammengehören wollen. End of Time – Der Tod liegt in der Luft - ist ein recht durchschnittlicher Low-Budget-Zombie-Streifen, der nur wahre Zombie-Fanatiker einigermaßen bei Laune halten dürfte und der bei den restlichen Zuschauern wohl eher für lange Gesichter sorgen dürfte.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Germ
  • Erscheinungsdatum: 12.03.2013 (USA) & 24.05.2013 (D)
  • Laufzeit: 81 Min.
  • Genre: Action, Drama, Horror
  • FSK: 18
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: 500.000$
  • Regie: J.T. Boone, John Craddock
  • Cast: Marguerite Sundberg, Michael Flores, Mark Chiappone, Beth Pratt, Zoe Miller, Bernard Setaro Clark, Jody Pucello, Alyssa Coan, Vanessa Smith, Brendan Nagle, Michael Essi, Lynette Dixon
  • Musik: Heath Hanlin

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Star Wars – Episode IV: Eine neue Hoffnung (1978) http://filme-blog.com/star-wars-episode-iv-eine-neue-hoffnung-1978/ http://filme-blog.com/star-wars-episode-iv-eine-neue-hoffnung-1978/#comments Sat, 03 Aug 2013 22:01:58 +0000 http://filme-blog.com/?p=39219 %%postlink%%

Die Waagschale im großen Konflikt zwischen dem Imperium und den Rebellen neigt sich zugunsten der imperialen Truppen. Mit unbarmherziger Macht nehmen die Sturmtruppen um ihren General Darth Vader einen Sektor nach dem anderen ein. Der Widerstand von Seiten der guten … Weiterlesen

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Star Wars - Episode IVDie Waagschale im großen Konflikt zwischen dem Imperium und den Rebellen neigt sich zugunsten der imperialen Truppen. Mit unbarmherziger Macht nehmen die Sturmtruppen um ihren General Darth Vader einen Sektor nach dem anderen ein. Der Widerstand von Seiten der guten Jedi-Ritter ist nahezu gebrochen. Und die ultimative Waffe des Imperators, der weltenvernichtende Todesstern steht auch kurz vor der Fertigstellung.Dunkle Zeiten also für die Rebellen um Prinzessin Leia Organa. Doch die junge Frau hat einen letzten Trumpf in der Hinterhand: Auf dem Wüstenplaneten Tatooine lebt einer der letzten Jedi, Obi-Wan Kenobi. Zwei Droiden sollen den Kämpfer für das Böse von Vaders Plänen um den Todesstern informieren. Auf ihrer Reise treffen sie den jungen Luke Skywalker. Noch ahnt niemand, welch große Rolle Skywalker, einem einfachen Bauern, zukommen wird. Und auch Skywalker ahnt noch nicht, inwiefern er in den globalen Krieg der Sterne verwickelt ist… Zum Trailer

Kritik:

Zwei kleine Droiden und eine große unendlich erscheinende Wüste. Dies ist eine der ersten Einstellungen, die der geneigte Zuschauer von Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung sieht. Bevor er den lieblichen Robotern R2-D2 und C-3PO jedoch auf ihrer Odyssee durch das Ödland Tatooine folgt, erlebt er bereits vorher, in den ersten zehn Minuten des Space-Opera-Auftaktes eine kleinere Raumschlacht mit einem größeren Sternenzerstörer und er wohnt dem ersten Auftritt eines der legendärsten Bösewichte der Filmgeschichte bei: Darth Vader. Der schwarz behelmte General des bösen Imperiums, ein Jedi der dunklen Seite, auch Sith genannt, nimmt den Zuschauer auch heute noch, 35 Jahre nach Erstaufführung des Films, gefangen. Und dann, nach diesem spektakulären Auftakt sind da diese zwei Droiden in der großen Wüste. Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung geht allerdings nicht nach zehn Minuten die Puste aus – mitnichten. George Lucas Startschuss für eine der bekanntesten Science-Fiction-Serien der Welt ist auch heute noch ein absoluter Meilenstein der Filmgeschichte. Ein Film, den man gesehen haben muss. Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung – und beinharte Fans mögen mir diesen Satz verzeihen – ist Kitsch. Star Wars-Erfinder George Lucas, der bei Episode IV auch auf dem Regiestuhl Platz nahm, griff tief in die Fantasy-Klischee-Kiste. Anders als beispielsweise Star Trek ist Star Wars keine reine Science-Fiction. Star Wars ist mehr der Herr der Ringe in fernen Galaxien. Ging es Gene Roddenberry noch darum, mit seiner Serie Aussagen über die etwaige Zukunft der Menschheit zu stellen, ging Lucas einen anderen Weg; den des fantastischen. Lieferte Roddenberry Geschichten aus dem Physik- und Chemiebuch ab, ist die Star Wars-Saga die Darbietung einer Heldensage, ja gar eine biblische Inszenierung. Lucas schert sich nicht darum, wie „seine“ Zukunft „funktioniert“. Im Zweifelsfall gibt es immer noch die alles umfassende Kraft namens „Macht“, die man entweder dazu verwenden kann, Gutes zu tun – oder endlos Böses. Und diese Vermischung von der dem Fantasy-Genre eigenen Magie mit futuristischen Raumschiffen, edlen (Jedi-)Rittern, guten Republiken und bösen Imperien macht Star Wars zu so etwas ganz besonderem. Anders als beispielsweise das „Warhammer 40.000“-Universum ist Lucas Star Wars nahezu jedem zugänglich. Die Zutaten der sich mittlerweile über sechs Filme plus diverse Animationsableger, Bücher, Spiele und sonstiges erstreckenden Sci-Fi-Opera sind ja auch altbekannt: Die Guten sind gut, die Bösen böse. Die Liebenden lieben sich. Schurken sind chaotisch aber doch irgendwie gut. Und ja, am Ende obsiegt die helle Seite der Macht – zumindest bis Disney dann im kommenden oder übernächsten Jahr Episode VII in die Kinos bringen wird. Die Charaktere von Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung könnten in ihren Grundzügen auch aus der Siegfried-Sage stammen – und selbst da gibt es mehr Grau-Schattierungen. Und dennoch, all dies ist gar nicht negativ, macht man sich bewusst, welch fantastisches, zeitloses Märchen Lucas mit Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung erschuf.

Wertung: 10/10

Die alten Star Trek-Filme – man kann sie sich nicht mehr ansehen. Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung und die beiden Nachfolger habe ich mir erst vergangenes Wochenende wieder zu Gemüte geführt. Alt aussehen? Fehlanzeige. Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung erstrahlt auch auf Blu-ray in wunderbarer Optik. Und das Tolle: Das liegt nicht etwa daran, dass Meister Lucas seine Filme partout nicht in Ruhe lässt und alle paar Jahre wieder mal neue digitale Effekte und sonstigen Firlefanz einfügt, nein, es liegt an dem genialen Artdesign der kompletten Reihe. Sturmtruppen, Jedis, Lichtschwerter und der Todesstern sind heute noch genauso brillant in ihrer Simplifizierung und der klassischen Gestaltung, dass sie einfach nicht altern. Gekrönt wird die superbe Arbeit der Setdesigner und Maskenbildner nur durch den kongenialen Soundtrack von John Williams, der durch seine Star Wars-Themen weltbekannt wurde und in den Olymp der modernen Komponisten aufstieg, und noch viel mehr durch das Sounddesign. Jeder Schuss mit dem Blaster ist ein Genuss. Jeder Hieb mit dem Lichtschwert eine wahre Freude. Es gibt keinen Film, der (Sound-)Effekte so punktgenau einsetzt, wie Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung und seine Nachfolger. Diese Meisterleistung erkennt man auch daran, dass die Sounds bis heute nicht mehr geändert werden mussten. Ein Blaster in dem Videospiel „Lego Star Wars III – The Clone Wars“ oder dem Online-Rollenspiel „The Old Republic“ klingt genauso wie ein Blaster in Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung – und wehe dem ist mal nicht so; die Fans können da schnell erzürnt sein. Kein Wunder also, dass Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung Karrieresprungbrett für einige der Darsteller wurde. Harrison Ford (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels) und Mark Hamill (Sushi Girl) zehren bis heute von dem Ruhm, den ihnen die Sternkriegssaga einbrachte. Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung zeigt, dass große Dinge auch ganz unspektakulär beginnen können; mit zwei kleinen Droiden in einer großen unendlich erscheinenden Wüste.

Fazit:

Der Auftakt zu einer der besten und wichtigsten Science-Fiction-Sagen der Welt. Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung ist ein zeitloses Meisterwerk – zwar mehr Fantasy als Science-Fiction, aber vielleicht gerade deshalb so gut.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Star Wars
  • Erscheinungsdatum: 25.05.1977 (USA) & 09.02.1978 (D)
  • Laufzeit: 121 Min.
  • Genre: Abenteuer, Action, Drama, Fantasy, Science-Fiction
  • FSK: 12 (Originalversion)/ 6 (Special Edition)
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: 11.000.000$
  • Einnahmen: 775.398.007$
  • Regie: George Lucas
  • Cast: Mark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher, Peter Cushing, Alec Guinness, Anthony Daniels, Kenny Baker, Peter Mayhew, David Prowse, Phil Brown, Shelagh Fraser, Jack Purvis, Alex McCrindle, Eddie Byrne, Drewe Henley
  • Musik: John Williams

Rating: 8.9/10 (24 votes cast)

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Ich – Einfach unverbesserlich (2010) http://filme-blog.com/ich-einfach-unverbesserlich-2010/ http://filme-blog.com/ich-einfach-unverbesserlich-2010/#comments Fri, 02 Aug 2013 22:01:26 +0000 http://filme-blog.com/?p=39039 %%postlink%%

Gru ist der Böseste der Bösen. Doch dies soll sich schon bald ändern, denn ein noch böserer Superschurke klaut die Cheops-Pyramide und hinterlässt eine lebensechte aufblasbare Pyramide. Daraufhin verweigert die Bank of Evil Gru den Kredit für seinen neuesten Plan. … Weiterlesen

Rating: 9.1/10 (39 votes cast)

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Ich - einfach unverbesserlichGru ist der Böseste der Bösen. Doch dies soll sich schon bald ändern, denn ein noch böserer Superschurke klaut die Cheops-Pyramide und hinterlässt eine lebensechte aufblasbare Pyramide. Daraufhin verweigert die Bank of Evil Gru den Kredit für seinen neuesten Plan. Schon von klein auf träumt Gru nämlich davon zum Mond zu fliegen und nun hat er vor, mittels eines Schrumpfstrahlers den Mond zu stehlen und erst wieder herauszurücken, wenn die Welt ihm zu Füßen liegt. Doch der Superschurke Vector stiehlt Gru den Schrumpfstrahler vor der Nase weg und Gru muss einen neuen Plan entwickeln, um an den Schrumpfstrahler zu kommen. Zum Trailer

Kritik:

Ich – einfach unverbesserlich ist durchweg ein gelungener Kinderfilm, der auch Erwachsenen einen hohen Unterhaltungswert bieten kann, ohne dabei hohe Ansprüche an den Zuschauer zu stellen. 

Ich wollte schon immer wissen, was diese komischen Minions sind. Für mich sahen die immer wie gelbe Tic-Tacs aus, die immer eine ganz witzige Figur machen. Dass diese unschuldigen und lieb aussehenden Minions dann von der bösen Sorte sind, hätte ich nicht gedacht. Aber nun etwas zu Ich – einfach unverbesserlich. Der Film ist durchweg ein netter Animationsfilm; vor allem für Kinder. Doch als der Schriftzug Bank des Bösen – Ehemals Lehman Brothers über der Superschurkenbank erschien, blühte in mir teils die Hoffnung auf, dass Ich – einfach unverbesserlich offensichtlich mehr für Erwachsene zu bieten hat, als gedacht. Leider bestätigte sich dies im weiteren Verlauf des Films nicht. Doch nichtsdestotrotz ist Ich – einfach unverbesserlich ein Film, über den man herzhaft lachen kann. Der Film hat so viele Lacher zu bieten, dass man diese immer und immer wieder sehen könnte, ohne daran die Lust zu verlieren; anders hingegen die Story… Einen Superschurken, der plötzlich nicht mehr der Böseste auf seinem Gebiet ist, gab es schon des Öfteren zu sehen. Im Großen und Ganzen ist das Ende dementsprechend weit im voraus angekündigt und keine große Überraschung mehr. Die Animationen sind durchweg gut gelungen und machen in jeder Szene eine gute Figur, ohne dabei billig zu wirken, oder gar einen Sinn für Realität zu gewinnen. Die Machart des Film ist nämlich durch und durch auf Kinderfilm getrimmt und kann auf diesem Gebiet vollkommen überzeugen. Ich kann allen Eltern Ich – einfach unverbesserlich zu 100 Prozent empfehlen, auch wenn es ein Kinderfilm ist, so können selbst Erwachsene bestens unterhalten werden.

Wertung: 7/10

Ich bin immer noch voll davon überzeugt, dass diese Minions den größten Unterhaltungswert an Ich – einfach unverbesserlich bieten. Diese kleinen laufenden Tic-Tacs sind einfach süß und zugleich lustig, ohne übertrieben zu wirken. Die Mischung passt in jedem Fall sehr gut und dies trifft auch auf die Animationen zu, die wirklich gut gelungen sind, aber sich gar nicht erst an realistischen Effekten versuchen und somit keiner Gefahr laufen, billig zu wirken. Ich – einfach unverbesserlich könnte sich durchaus zu einem Kultfilm für Kinder entwickeln, der von mir aus jedes Jahr zu Weihnachten und Co. laufen dürfte, ohne dabei langweilig zu werden. Denn die Witze sind einfach unterhaltsame Massenware von der Stange, aber Ich – einfach unverbesserlich ist so randvoll mit diesen Witzen und dermaßen überzogen, dass das Ganze schon wieder lustig wird und zudem an Originalität gewinnt. Nicht zu vergessen die Minions, die dem Film einen sehr hohen Wiedererkennungswert bescheren und den Film spürbar aufwerten und sympathischer wirken zu lassen.

Fazit:

Wer die kleinen Minions schon immer gerne gesehen hat, der wird Ich – einfach unverbesserlich lieben lernen. Ob groß oder klein, alt oder jung, Ich – einfach unverbesserlich ist für jedermann, der ein Fünkchen Kind in sich trägt und einen Sinn für Humor besitzt.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Despicable Me
  • Erscheinungsdatum: 27.06.2010 (USA) & 30.09.2010 (D)
  • Laufzeit: 95 Min.
  • Genre: Animation, Komödie, Krimi
  • FSK: 0
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: 69.000.000$
  • Einnahmen: 543.113.985$
  • Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud
  • Cast: Steve Carell, Jason Segel, Russell Brand, Julie Andrews, Will Arnett, Kristen Wiig, Miranda Cosgrove, Dana Gaier, Elsie Fisher, Pierre Coffin, Chris Renaud, Jemaine Clement, Jack McBrayer, Danny McBride, Mindy Kaling, Rob Huebel, Ken Daurio, Ken Jeong, Charles Bright, Katie Leigh, Ranjani Brow, Scott Menville, Holly Dorff, Edie Mirman, Jackie Gonneau, Al Rodrigo, Wendy Hoffman, Jakob Roston, James Kyson, John Hans Tester, Tony Lee, Debi Mae West
  • Musik: Heitor Pereira, Pharrell Williams

Rating: 9.1/10 (39 votes cast)

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