Eiskalte Engel 2 (2003)

Der junge Mann Sebastian zieht von einer kleinen Stadt nach New York City zu seinem Vater, der sich eine reiche Frau suchte und nun mit ihr und ihrer Tochter Kathryn zusammen wohnt. Als nun Sebastian ankommt, erfährt er zugleich welcher Natur seine Stiefschwester entspricht. Sie will immer die beste sein und zeigt ihm sofort, wo seine Grenzen liegen. Er solle sich ja von ihr fern halten, wenn sie in der Schule seien. Dort ist Kathryn eine wahre Heldin: intelligent und dominant, verführt sie nicht nur jeden Schüler und bestimmt über alles und jeden, sie verführt auch den stellvertretenden Schulleiter und hat so gewisse Vorteile. Währenddessen versucht Sebastian die Tochter des Direktors, Danielle, von sich zu überzeugen. Einfacher gesagt als getan… Zum Trailer

Kritik:

Der Film Eiskalte Engel 2 erweist sich als schlechtester Film der Trilogie. Die Handlung, welche lediglich auf den Rivalitäten der Stiefgeschwister basiert und keinen wirklich festen Grundbezug besitzt, kann also auch kaum mit Spannung oder ähnlichem aufwarten. Nicht einmal mit erotischen Szenen kann Eiskalte Engel 2 begeistern, wie sein Vorgänger und Nachfolger. Des Weiteren vermittelt Eiskalte Engel 2 keinen Humor, keine Action… Der Film ist einfach langweilig. Die Schauspieler können zumindest die eiskalten oder herzlichen Charaktere darstellen, wobei man sagen muss, dass die Handlung an manchen Passagen vorhersehbar ist oder man sie erahnen kann. Die Kameraführung ist auch hier nichts Besonderes, wobei sich die Musik abhebt. Die Musik ist verspielt, lebendig und spiegelt einen verruchten Stil wieder. Im Gegensatz zum ersten Teil wirkt dieser Film farblos. Während im ersten Film Intrigen entwickelt und Beziehungen manipuliert werden, so kann man im zweiten Film nichts davon finden. Das Ende, das überraschend wirkt und eine Wende bezwecken soll, scheitert. Denn in den letzten fünf Minuten wendet sich der Film von einer langweiligen Liebesgeschichte in einen kalten „Thriller“. Das Ende macht demzufolge keinen Sinn und es hätte Eiskalte Engel 2 besser getan, hätte man das Ende ein wenig nach vorn gezogen und zum Ende hin mehr Unterhaltung, Intrigen und Wendungen eingebracht. Eiskalte Engel 2 beginnt allerdings mit einer guten Aufwartung, in der ein Hauch der Berechenbarkeit zu sehen ist. Man wünschte sich dann, es ginge so weiter und steigere sich, aber leider nimmt die Spannung eher ab. Deswegen erscheint Eiskalte Engel 2 auch so langweilig. Das Szenenspektrum bezieht sich auf nicht allzu viel und der Betrachter erhält ein eher eingeschränktes Bild des Schauplatzumfangs. Trotz alledem passt das Haus zu der reichen Familie: protzig, alt, klassisch und überheblich. Auch die Schule als Privatschule verkörpert sehr gut den Geist des strengen, eingeklemmten Klischees. Natürlich liegt es gerade an so Plätzen nahe, dass die Schülerinnen und Schüler nach ihren Regeln spielen. Die Familienverhältnisse, welche in Eiskalte Engel 2 behandelt werden, sind interessant. Denn der Vater erscheint ebenso wie sein Sohn, während die Tochter nicht anders wird als ihre Mutter. Alles in allem kann man ein eher weniger gutes Fazit ziehen. Eiskalte Engel 2 basiert auf wenig Handlung, was den Film langweilig und uninteressant macht, wobei sich die Musik wunderbar hervorhebt. Schade ist auch, dass sich der Film vom Niveau her zu sehr vom ersten Teil unterscheidet und dessen Glanzleistung einfach nicht erreichen kann.

Wertung: 4/10

Der zweite Film der Eiskalte Engel – Reihe ist der schlechteste aller drei. Der erste Film beweist sich mit Manipulation, Intrigen und Erotik. Aber der zweite Film enttäuscht einfach sehr. Hier ist keine Story zu sehen, die auch nur irgendwo spannend, manipulativ, fesselnd oder sonst etwas in der Hinsicht ist. Schauspieler und Kameraführung überzeugen relativ gut. Die Musik ist wirklich sehr passend, locker und leicht. Hat man nach einem wunderbarem Klassiker wie Eiskalte Engel hohe Erwartungen an Eiskalte Engel 2, so wird man enttäuscht werden. Deswegen verdient Eiskalte Engel 2 vier Sterne. 

Fazit:

Eiskalte Engel 2 ist nicht empfehlenswert. Dieser Film ist einfach langweilig und unwichtig. Leider kann der zweite Film mit dem ersten nicht mithalten und selbst der dritte Film erweist sich als besser.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Cruel Intentions 2
  • Erscheinungsdatum: 13.03.2001 (USA) & 22.07.2003 (D)
  • Laufzeit: 87 min.
  • Genre: Drama, Komödie
  • FSK: 16
  • Produktionsland: USA
  • Regie: Roger Kumble
  • Cast: Robin Dunne, Sarah Thompson, Keri Lynn Pratt, Amy Adams, Barry Flatman, Mimi Rogers, Teresa Hill, Barclay Hope, Tane McClure, David McIlwraith, Jonathan Potts, Caley Wilson, Deanna Wright, Clement von Franckenstein, Shuko Akune
  • Musik: James R. Bagdonas
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