Detention – Nachsitzen kann tödlich sein (2012)

Riley befindet sich in ihrem Abschlussjahr, genauso, wie ihre große Liebe Clapton. Doch Clapton erwidert diese Liebe nicht, sondern ist voll verknallt in eine Cheerleaderin. Zu all ihrem Pech kommt hinzu, dass ein Serienkiller sein Unwesen an ihrer Highschool treibt. Der Direktor glaubt, dass der Verdächtige sich unter den Schülern befindet, weshalb er eine handvoll Schüler nachsitzen lässt, bis der Serienkiller sich endlich preis gibt. Was die Teenager dort erleben, hätten sie noch nicht einmal im Traum dran gedacht. Für Riley und Clapton beginnt ein Abenteuer, dass die Welt verändern wird. Zum Trailer

Kritik:

Detention ist ein ziemlich modernes Filmchen, gemacht von Jugendlichen und für Jugendliche. Das merkt man dem Film zu Beginn bereits deutlich an. Kaum eine Generation vor mir, würde den Slang, oder die Ausdrücke des Film verstehen. Bereits zu Beginn wird in Detention so genannte 4. Wand durchbrochen, indem die Schauspielerin direkt mit dem Zuschauer spricht, wie wir es bereits aus Kiss Kiss, Bang Bang kennen.  Detention ist ein sehr amüsanter Film, der hier und da wirklich ein paar gute Witze zu bieten hat, originelle Witze jedoch sucht man hier vergebens, ich schätze, das Konzept ist es, was dem Film an Originalität zu spricht. Je mehr Detention voran schreitet, umso mehr findet man sich in einer Welt wieder, die noch abgedrehter ist, als unser schlimmster Traum. Oftmals habe ich mir gedacht, was für ein (Entschuldigung) Schwachsinn hier verzapft wurde, dass ein Junge jahrelang mit einem Fernseher als Hand herum läuft. Ich hoffe, ich konnte jetzt euer Interesse wecken und ihr schaut euch das tödliche Nachsitzen einmal genauer an, denn für Jugendliche dürfte Detention keinesfalls ein Griff ins Klo sein. Hier findet man typische Klischees aus dem Schulalltag und nützliche Tipps, um diesen zu bewältigen und am Abend noch lebend ins Bettchen zu fallen. Also, reinschauen lohnt sich, aber die Erwartungen bitte nicht so hoch schrauben, sonst wird man bitter enttäuscht, denn Detention ist kein Film der Meisterklasse, oder einer mit einem tieferen Sinn. Vielmehr hat sich Detention zum Ziel gesetzt, den Zuschauer zu unterhalten und sei es noch auf die banalste Weise, die man sich nur vorstellen kann.

Wertung: 7/10

Sonderlich viel konnte ich Detention nicht abgewinnen, da der Film selbst mir zu abgedreht erschien. Die Überraschung am Ende ist jedoch sehr gelungen und der Mörder ist teils auch schwer zu erraten. Aber Detention setzt klasse Akzente in der Story und überzeugt durch sehr schwarzen Humor auf Teenie-Ebene. Alles in allem sind das stolze sechs bis sieben Sternchen. Wieso fragt ihr euch? Wer Detention gesehen hat, muss zugeben, dass der Streifen mit viel Mühe gedreht wurde, eine ordentliche Story besitzt, die auch lang gesehen für Spannung sorgt, Humor besitzt und ein originelles Konzept aufweist. Im Gesamteindruck wirkt Detention zudem keinesfalls billig gemacht und kann so bei mir schon ordentlich Punkte sammeln.

Info:

Detention setzt sich zudem stark dafür ein, Jugendliche(und auch andere Fahrer) davon abzuhalten, Alkohol und Autofahren in Verbindung zu bringen – selbst wenn man Selbstmordgedanken hat. Zu Beginn kann man folgendes Zitat lesen: „Der Film Detention ist gegen Alkohol am Steuer, selbst wenn man Selbstmordgedanken hat.“

Fazit:

Detention ist eine lustige Horrorkomödie ausschließlich für Jugendliche gemacht. Witzig, blutig und modern, so muss man sich den Schulalltag heute vorstellen.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: Detention
  • Erscheinungsdatum: 13.04.2012 (USA) & 27.09.2012 (D)
  • Laufzeit: 89 Min.
  • Genre: Horror, Komödie
  • FSK: 16
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: 10.000.000$
  • Regie: Joseph Kahn
  • Cast: Josh Hutcherson, Dane Cook, Spencer Locke, Shanley Caswell, Brooke Haven, Will Wallace, Parker Bagley, Lindsey Morgan, James Black, Aaron Perilo, Richard Brake, Walter Perez, Carrie Wiita, Jesse Heiman, Jessica Lee, Marque Richardson, Kate Kelton, Alison Woods, Jan Anderson, Aaron David Johnson, Erica Shaffer, Tiffany Boone, Yves Bright, Michael Esparza, Arthur Darbinyan, Tammy Minoff, Travis Fleetwood, Brian Guest, Jonathan Park, Melanie Abramoff, Erich Lane, Matthew Albrecht, Joseph Keane, Julie Dolan
  • Musik: Melissa Reese, Brain Mantia
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Rating: 5.2/10 (39 votes cast)
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