Der eisige Tod (2007)

Der eisige Tod handelt von einer jungen Studentin, die auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit ist, denn es ist ein Tag vor Heilig Abend und sie möchte die Feiertage bei ihrer Familie in Delaware verbringen. In der Hoffnung, dass jemand sich meldet, hat die junge Studentin einen Zettel an das schwarze Brett gehängt. Und zu ihrem Glück nimmt sie ein unbekannter Student mit, der ebenfalls aus der gleichen Gegend kommt wie sie. Doch der unbekannte Student ist ihr nicht geheuer und somit verläuft das Gespräch auf dem Highway nur sehr stockend. Dies ändert sich schlagartig, als er den sicheren Highway trotz des Schneesturms verlässt, um eine vermeintliche Abkürzung zu nehmen. Doch die beiden bauen einen Unfall, bei dem das Fahrzeug funktionsuntüchtig wird und sind nun auf sich alleine gestellt. Da sie nun keine Möglichkeit haben, Hilfe zu kontaktieren und die eisige Kälte sie zwingt im Auto zu bleiben, müssen sie darauf warten, dass ein vorbeifahrendes Auto anhält.

Kritik:

Der eisige Tod ist kein eingefleischter Horror-Film, wie wir sie heute kennen – mehr Blut gleich mehr Horror-, denn bei diesen tiefen Temperaturen fröstelt der Zuschauer genauso, wie die zwei Protagonisten. Die Handlung ist gut durchdacht, und lässt den ganzen Plot eher als ein Drama da stehen. So gut durchdacht wie die Handlung ist, sind auch die clever inszenierten Illusionen, welche genug Spielraum zwischen Albtraum und Realität lassen. Die junge Studentin (Emily Blunt) spielt ihre Rolle, als schüchterne und distanzierte Studentin, bleibt lange genug auf Distanz und sorgt so mit ihrer Mitfahrgelegenheit (Ashton Holmes) für genug Spannung. Ihr Fahrer wirkt so unschuldig und harmlos, dass man ihm alles zutrauen würde. Denn der mysteriöse junge Student berichtet unglaubwürdige Stories aus seinem Leben. Die digital inszenierten Gespenster sind zwar nicht auf dem neusten Standard der Technologie, wirken trotzdem gruselig und glaubwürdig genug, um für schockende Momente zu sorgen. Leider sind die Einnahmen nicht sehr hoch ausgefallen; mit 285.060 $ Einnahmen dürfte kein 2. Teil zu erwarten sein, aber das macht nichts, denn die Handlung besitzt kein offenes Ende und scheinbar wurde darauf Wert gelegt, eine in sich abgeschlossene Handlung vorweisen zu können. Denn diese wirkt simpel, die Hintergründe sind schnell geklärt und somit verfolgt man nun das Leid der Protagonisten.

Wertung: 6/10

Eine gute Handlung, mit schockenden Momenten, überzeugende Charaktere, die genau die richtige Wirkung auf den Zuschauer ausüben. Obwohl  – Der Eisige Tod – sich im Rahmen der B-Movie’s bewegt, schwimmt er ziemlich weit oben.

Fazit:

Klasse Film, der eine überzeugende Handlung bietet, die zwei exzellent zusammenspielende Protagonisten besitzt, und einige Schockmomente hervorruft. Das ganze abgerundet mit einem eiskalten, über den Rücken laufenden Schauer.

Fakten:

  • Originaltitel: Wind Chill
  • Erscheinungsdatum: 27.04.2007 (USA) & 18.10.2007 (D)
  • Laufzeit: 91 Min.
  • Genre: Horror, Thriller
  • FSK: 16
  • Produktionsland: USA
  • Einnahmen: 285.060 $
  • Regie: Gregory Jacobs
  • Cast: Emily Blunt, Ashton Holmes, Martin Donovan, Chelan Simmons, Ned Bellamy, Donny Lucas, Ian Wallace
  • Musik: Clint Mansell
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2 Antworten auf Der eisige Tod (2007)

  1. Patrick sagt:

    Der Film läuft heute 22:55 Uhr auf Pro Sieben ;) Viel Spaß, ich fand ihn damals richtig gut :)

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  2. Jessie sagt:

    Der Film klingt gut.. werd ich mir aufjedenfall mal angucken :)

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