All the Boys love Mandy Lane (2008)

Mandy Lane wird von vielen Jungs an der Highshool begehrt, denn sie ist nicht nur schön, nein, es scheint fast so, als sei die die perfekte Frau. Alle sind nur hinter ihr her und ihre Freundinnen haben sich bereits damit abgefunden, dass Mandy viel schöner ist als alle anderen. Immer wieder gibt es Wetten, welcher Junge es wohl als erstes schaffen wird, eine Nacht mit Mandy zu verbringen und vor einigen Monaten gab es sogar einen tödliche endenden Hahnenkampf, um die wunderschöne Mandy. Doch der Vorfall scheint vergessen und Mandy beschließt mit einigen ihrer Freunde aufs Land zu fahren, um einige entspannte und vor allem alkoholreiche Tage zu verbringen. Doch all diese Feiervorsätze scheinen doch wieder nur leere Versprechen zu sein, um die junge Mandy ins Bett zu bekommen und damit an der Highschool prahlen zu können. Nichtsahnend, was die Teenies in dem abgelegenen Landhaus erwartet, brechen sie voller Euphorie auf, um eine schöne Zeit zu haben. Zum Trailer

Kritik:

Kennt man den Trailer, so kennt man auch den Film. Einmal mehr bestätigt sich dieses Klischee auch in All the Boys love Mandy Lane, denn viel verstecken in Sachen Handlung kann man bei diesem 08/15 Teenie-Slasher einfach nicht und somit bleibt es auch kein Wunder, dass sich All the Boys love Mandy Lane nicht sehr stark, oder um eher zu sagen gar nicht, von seinen Genre-Kollegen distanziert. Besonders ist es wohl die wunderhübsche Mandy Lane, die die männlichen Zuschauer bei Laune hält und sie Minute für Minute an den Bildschirm fesselt, in der Hoffnung doch vielleicht noch etwas mehr Haut zu sehen zu bekommen. Wirklich von den Stereotypen des Teenie-Survivals distanzieren, kann sich in diesem Film jedoch absolut niemand, eingeschlossen Amber Heard(Ananas Express, John Carpenter’s The Ward, Drive Angry 3D, Zombieland). Selbiges gilt auch für die sehr simpel gehaltene Story voller Sex, Partys und heißen Highschoolschönheiten, von denen letztlich doch eine dümmer agiert als die andere und schließlich wie ihre restlichen Kollegen auch früher oder später das Zeitliche segnet. Beeindrucken kann All the Boys love Mandy Lane vermutlich nur die wirklich eingefleischten Anhänger des Genres und auch nur diese werden den Film wirklich mit Spaß beim Sehen verfolgen können, auch wenn sogar der ein oder andere Gorehound in den Blood-Scenes auf seine Kosten kommt. Unterhaltsam ist der Film natürlich allemal und somit dürfte es wohl auch für keinen ein Problem sein, sich auf den 08/15 Slasher einzulassen und sich seinen Favoriten aus der standardisierten Gruppe von Teenagern zu wählen, auf den man ein besonderes Augenmerk legt oder sich sogar eventuell schon mit seiner vermeintlichen Todesart auseinandersetzt. Und auch wenn All the Boys love Mandy Lane letztlich nicht wirklich schwer zu durchschauen ist, kann man sich dennoch immer wieder an den kleineren Handlungsumschwüngen erfreuen und besonders das Ende war nun wirklich nicht zu erraten. Gut außerdem, dass kein allzu großes Geheimnis um den Täter gemacht wird, welcher natürlich von Beginn an bereits feststeht und auch niemand geringeres sein kann als… naja, seht’s euch am besten einfach an.

Wertung: 5/10 

Durchschnittlicher Film – durchschnittliche Wertung. So sieht es aus für All the Boys love Mandy Lane, denn so unterhaltsam der Film als normaler 08/15 Teenie-Survival, mit etwas anderer Erklärung auch sein mag, so enttäuscht er in Sachen Story, die nun wirklich nicht aus der breiten Masse von Genre-Kollegen wie Cry Wolf oder auch Kill Theory hervorsticht, auf ganzer Linie. In Sachen Spannung und schauspielerischer Leistung bewegt sich All the Boys love Mandy Lane ebenfalls in einem sehr durchschnittlichen Bereich und einzig und allein die hübschen Darstellerinnen ziehen das gesamte Augenmerk des Betrachters auf sich, allen voran die scheinbar perfekte Mandy Lane, (The Ward) die nicht nur mit ihrer Schönheit, sondern auch mit einer gegen Ende des Films immer deutlicher werdenden Charakterstärke auf sich aufmerksam machen kann. Atmosphärisch gesehen orientiert sich All the Boys love Mandy Lane meiner Meinung nach fast schon etwas an dem Remake von Freitag der 13. und kann so sicher die Teenie-Slasher Begeisterten aufs neue faszinieren.

Fazit:

All the Boys love Mandy Lane bietet leider nicht viel mehr als jeder standardmäßige 08/15 Teenie-Slasher. Genrefans werden ihn unterhaltsam finden, Kritiker ihm aufgrund der schwachen Storyline sicher eher ablehnend gegenüberstehen.

Trailer:

Fakten:

  • Originaltitel: All the Boys love Mandy Lane
  • Erscheinungsdatum: 10.03.2007 (USA South by Southwest Film Festival) & 26.06.2008 (D)
  • Laufzeit: 83 Min. (Cut Version) & 90 Min. (Uncut Version)
  • Genre: Horror, Mystery, Thriller
  • FSK: 16 (Cut Version) & 18 (Uncut Version)
  • Produktionsland: USA
  • Produktionskosten: Low-Budget
  • Einnahmen: 1.893.697$
  • Regie: Jonathan Levine
  • Cast: Whitney Able, Aaron Himelstein, Robert Earl Keen, Edwin Hodge, Amber Heard, Peyton Hayslip, Michael Welch, Adam Powell, Brooke Bloom, Melissa Price, Anson Mount, Luke Grimes
  • Musik: Mark Schulz
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Rating: 5.6/10 (64 votes cast)
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4 Antworten auf All the Boys love Mandy Lane (2008)

  1. Amanita sagt:

    Danke für den Film-Tipp.

    Zugegeben, der Film reiht ein Klischee ans andere, die wir aus ähnlichen Filmen bereits kennen. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, ihn anzuschauen. Vielleicht deswegen, weil die Opfer diesmal nicht in vorhersehbar dunkle, gefährliche Keller kriechen.

    …und besonders das Ende war nun wirklich nicht zu erraten.
    Dem stimme ich zu. :-)

    Schöner Film. Kann ich empfehlen. Von mir gab es 8 Mandy-Sterne.

    Liebe Grüße.
    Amanita

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    • Simon Ulm sagt:

      Hey Amanita,

      bin da voll und ganz deiner Meinung… Immerhin kapselt sich Mandy Lane etwas von den 08/15 Backwood Slashern ab – ETWAS!

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  2. Amanita sagt:

    Immerhin kapselt sich Mandy Lane etwas von den 08/15 Backwood Slashern ab – ETWAS!

    Ach komm, Simon! ;-)
    Du magst den Film doch auch. (Da bin ich mir sicher.)
    Und dass er sich nur ETWAS von 08/15-Produktionen abhebt, kann ich so nicht bestätigen. Jedenfalls, was das Ende betrifft. Denn das hat sicher keiner voraus gesehen.
    Zumindest ging das mir so und ich wage mal, zu behaupten, dass auch der Mehrheit der Zuschauer es ebenso ging.

    (Naja, wahrscheinlich habe ich an dieser Stelle schon zu viel verraten. Nicht sauer sein. :-))

    Liebe Grüße.
    Amanita

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    • Simon Ulm sagt:

      Okay ich gebs auf, hast mich wohl durchschaut… Ja das Ende war endlich mal was neues aber ich finde auch das es gar nicht soooo gut zu den vorhergehenden Minuten des Films passt…

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