John Brennan hat eine glückliche Ehe, einen wunderbaren Sohn und einen guten Job als Dozent im College. Doch eines Tages wird sein Haus von der Polizei gestürmt und seine Frau wegen Mordes festgenommen. Tagtäglich kämpft er dafür, dass der Fall erneut angehört wird, doch alle Beweise sprechen gegen seine Frau, denn schließlich sind ihre Fingerabdrücke auf der Mordwaffe. Doch nicht nur das, seine Frau Laura hat zu dem auch ein Motiv für den Mord, da sie sich schließlich zuvor mit ihrer Cheffin gestritten hatte und diese wurde nun tot auf dem Parkplatz gefunden wurde. John sieht keinen anderen Ausweg mehr und versucht daraufhin einen Gefängnisausbruch zu planen und alles aufzugeben, was ihm lieb und teuer ist. Zum Trailer
Kritik:
72 Stunden ist einer dieser Streifen, die auf einem guten Gerüst stehen. Damit meine ich, dass der Film eine gute Story bietet, eine ordentliche Besetzung mit Russell Crowe in der Hauptrolle als John Brennan und seinem Genre gerecht wird. Denn 72 Stunden bietet genügend Action und einen riesigen Tank, voll mit Spannung, die vor allem in Form eines genialen Plans in Erscheinung tritt. Man hat jedoch das Gefühl, dass die Einleitung zum Hauptteil unerträglich lang dauert und sich somit der Höhepunkt sehr stark nach hinten verzögert. Dies versuch Regisseur Paul Haggis durch einige Überraschungen wieder auszugleichen, um einem die Wartezeit auf den Hauptteil sozusagen zu versüßen. Als dieser endlich eintritt, gewinnt der Film an Tempo und die Story zieht rasant vor, denn auch für das Ehepaar muss es jetzt schnell gehen, sonst droht der Gefängnisausbruch zu scheitern. Auch die Story beinhaltet an gewissen Stellen so manchen Dialog, der versucht den Zuschauer zu verunsichern, denn ob Laura (Elizabeth Banks) wirklich unschuldig ist, erfahren wir erst zum Schluss. Einer der größten Punkte, der mir während der beachtlichen 133 Minuten aufgefallen ist, sind die Ähnlichkeiten zu anderen Streifen. Denn die Ähnlichkeit zu Gesetz der Rache ist ebenso verblüffend, wie die Ähnlichkeit zwischen Russell Crowe und Gerard Butler. Die Beiden sehen sich ungefähr so ähnlich, wie das Konzept von 72 Stunden und Gesetzt der Rache. Doch muss ich an dieser Stelle sagen, dass Gesetz der Rache wesentlich mehr Spannung enthielt. Was mir sehr gefällt sind die Charaktere, die zeitweise wie aus einem Drama wirken. Doch gerade Russell Crowe spielt in 72 Stunden seine Rolle außerordentlich gut und stellt damit manch Andere Darsteller in Schatten. Als ich von 72 Stunden hörte, erwartete ich einen Thriller auf höherem Niveau, der einzig und allein durch einen spannenden Plan und die damit verbundenen Rätsel, versucht zu unterhalten. Doch was nun auf die Kinoleinwand gezaubert wurde, ist nicht mehr, als ein Film für die breite Masse. Mit logischen Lücken – die sich zum Ende hin schließen – wurde hier sehr dezent gearbeitet und auch auf das Miträtseln des Zuschauers wurde hier kaum wert gelegt. 72 Stunden ist ein Film von der Stange, weiß aber, wie man den Zuschauer bei Laune hält, auch wenn er es nicht schafft, diesen sonderlich zu beeindrucken.
Wertung: 7/10
72 Stunden überzeugt mit einer guten Besetzung, in der Russell Crowe besonders hervorsticht. Das Konzept von 72 Stunden besitzt jede Menge Potential, wurde meiner Meinung nach jedoch nicht vollkommen ausgenutzt. Doch Regisseur Paul Haggis weiß, wie man einen Actionthriller zeigen muss und kann durch einige Inszenierungen eine solide Spannung aufbauen. Mit diesen Inszenierungen schafft er es, den Zuschauer ins Schwanken zu bringen und weckt so das Interesse. Dennoch vergebe ich hier – trotz der oben genannten negativen Punkten – sieben von zehn schwankenden Sternen, aus dem einfachen Grund: 72 Stunden weiß, wie man den Zuschauer bei Laune hält.
Fazit:
72 Stunden vermag zu unterhalten, sticht aber nicht aus der Masse heraus und ist ein Film von der Stange. Letzten Endes muss man aber einfach zugeben, dass 72 Stunden ein solider Actionthriller mit einem grandiosen Russell Crowe in der Hauptrolle ist.
Trailer:
Fakten:
- Originaltitel: The Next Three Days
- Erscheinungsdatum: 19.11.2010 (USA) & 20.01.2011 (D)
- Laufzeit: 133 Min.
- Genre: Action, Thriller
- FSK: 12
- Produktionsland: USA
- Produktionskosten: 30.000.000$
- Einnahmen: 67.448.651$
- Regie: Paul Haggis
- Cast: Russell Crowe, Elizabeth Banks, Michael Buie, Moran Atias, Remy Nozik, Toby Green, Tyler Green, Jason Beghe, Aisha Hinds, Ty Simpkins, Veronica Brown, Olivia Wilde, Leslie Merrill, Alissa Haggis, Daniel Stern, James Donis, Helen Carey, Brian Dennehy, Rachel Deacon, Glenn Taranto, Derek Cecil, Kaitlyn Wylde, Liam Neeson, Zachary Sondrini, Lauren Haggis, Jonathan Tucker
- Musik: Danny Elfman, Alberto Iglesias








wow, unheimlich spannender film
allein aus dem grund, dass da zunächst einmal nicht alles perfekt läuft lässt zunächst einmal hoffen, dass er womöglich unkonventonell verläuft
bereits als es zur sache geht, fieberte ich schon z.T. mit
die schausspielerrische leistung (insbesondere vom protagonisten) bestärkt die empathie zum flüchtenden und sein vorhaben, auch wenn er mir teilweise zu gelassen rüberbekommt und das bei dem, was der eigentlich vorhat :p
aber auch die cops wirken nicht auf den kopf gefallen, obwohl es teilweise zu inszeniert wirkt, wie sie die beweisstücke finden und darauf reagieren – wirkt ehrlich gesagt als ob es zur (künstlichen) spannung beitragen sollte
was ich leider bemängeln muss sind die meiner meinung nach zu knappen darstellungen der vorbereitungszeit des protagonisten john bennen – alles wirkt sehr abrupt und teilweise (sehr) unverständlich und nicht nachvollziehbar
mir ist klar, dass detailierte beschreibungen jedes schrittes den rahmen eines normalen blockbusters sprengen würden, aber sowas kann auch währenddessen sehr gut präsentiert werden, indem man z.B. den wichtigen schritten größere priorität setzt und am ende eine art zusammenfassung in kurzen bildern darstellt oder mein persönlicher favorit ist, wenn das geschehen im hintergrund durch den protagonisten selbst kommentiert wird
wie dem auch sei, der erste part des films wirkte für mich leider zu weit vom zuschauer entfernt
was ich persönlich schade finde ist, dass liam neeson hier nur eine knappe rolle hatte :p und wieso olivia wilde überhaupt mitspielte, bei einer rolle, die wirklich keinen belang hatte – das hat mich ein wenig verwirrt, da solche schauspieler meistens rollen ausfüllen, die in irgendeiner weise bedeutungstragend sind
alles in allem finde ich, dass es ein klasse film ist und auf jedenfall sehenswert
packende spannung ist (spätestens ab dem zweiten part des films) garantiert
persönliche wertung: 7/10
Er war ein klasse Film, muss man schon zugeben. Würde gerne mehr solcher Filme sehen.
das freut mich.
Endlich stimmen wir mal überein
Du kennst dich ziemlich gut aus, oder?
gut auskennen, womit denn?
die film tipps schnappe ich mir bei euch auf :p wobei ich leider sagen muss, dass mir die mittlerweile ausgehen, hab so ziemlich alles durch, was in den top 100 ist (ausser die tanzfilme, da bin ich echt kein fan von), auch die 9-5 sterne habe ich mir mal so durchgeschaut (natürlich auch nicht alles…, nur das was interessant aussah)
ich hoffe ich bekomme noch weitere tipps von euch, wäre sehr froh darüber
Mit Filmen
Oh, das ging ja flott
… momentan hab ich keinen auf Lager, wo ich sagen könnte, den musst du dir ansehen… Aber ich bin stehts auf der Suche 